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Rombachtäli – Herbst 2019

 Rombachtäli – Frühjahr 2019

 

 

Rombachtäli – Herbst 2018

 

 

92 Feuersalamanderlarven unmittelbar am Auftakt des Juraparks in der Nähe der Kantonshauptstadt im Rombach. Quartierverein bei Müllproblematik weiterhin ohne substantiellen Support der zuständigen Akteure. 

 

23.06.18 Bunt, kulinarisch, bewegend – Erstes interkulturelles Quartierfest im Rombachtäli von mehr als 65 Teilnehmerinnen besucht.

 

Naturinventar „Fledermäuse“ – 10-13 der 30 nationalen Geschützen Fledermausarten leben im Rombachtäli. Eine aussergewöhnliche Biodiversität.

 

Zwischenbericht Erhebung Naturinventar „Naturauftakt Rombachtäli 2.0“ publiziert. 90 Arten, davon 22 gefährdete/ geschützte Arten leben im Rombachtäli an den Stadtgrenzen Aaraus.

 

 

Integrations- und Berufsfindungsklasse (IBK) in Aarau.  Auf der Suche nach dem Frühling haben die fremdsprachigen Jugendlichen das nahe gelegene Rombachtäli ausgesucht, sich mit Naturschutz auseinandergesetzt und bedrohte Tierarten bestimmt.

 

Ist das Kunst oder kann das weg? Historisch erste Aktivität eines Quartiervereins im Rombachtäli und der Gemeinde Küttigen- Rombach mit 30 Teilnehmerinnen und mehr als 200 kg Müll beendet.

 

 

Die Ringelnatter – eine weitere kritisch bedrohte Art wird im Rombachtäli dokumentiert. Status in der Roten Liste: stark gefährdet

Populationen in Siedlungsgebieten sind besonders empfindlich auf bauliche Veränderungen und Eingriffe. Mehr dazu auf dieser Seite: Ökosystem

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Der Rombach ist für viele Arten (u.a. kritisch bedrohte) die über die Wiesen, Hecken, von kantonal bedeutsamen Amphibienlaichplätzen und die drei Waldränder hierher kommen, die wichtigste Lebensader.

 

Verteilung der Bevölkerungsumfrage – Quartieraktivitäten 2018 (24.01.18-15.02.18) an 166 Haushalte im Rombachtäli & Unterstützerinnen der erweiterten Nachbarschaft

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Umfrage

Gründungsversammlung am 13.01.2018

Gründungsteam QV Rombachtäli mit Logo

Der Feuersalamander fotografiert im Rombachtäli. Er wurde unzählige Male im  bis zur unterirdischen Weiterführung des Bachs von mehreren Personen gesichtet, ist eine kritisch bedrohten Arten in unserem Tal und trägt die Farben Küttigen – Rombachs: „Populationen in Siedlungsgebieten sind besonders empfindlich auf bauliche Veränderungen und Eingriffe. Im Rahmen der Siedlungsplanung müssen die Feuersalamander-Vorkommen erfasst und geschützt werden. Die Abtrennung solcher Gebiete durch den Bau von Strassen führt zu einer Verkleinerung und Zerstückelung des Lebensraums mit möglicherweise gravierenden Folgen, die im Extremfall zum Aussterben einer Population führen können.“  Link: info fauna Karch

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„Die Kosten für eine Wiederherstellung beschädigter Ökosysteme sind zehnmal höher als für Naturschutz.“ 
Tim Kasten, stellvertretender UNEP-Direktor zur UNEP Studie 2010

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Eine Vielzahl weiterer Kröten-, Eidechsen, Frosch und Molcharten leben in unserem Tal. Sie werden in unserer laufenden Erhebung Naturinventar Rombachtäli dokumentiert.

 

Quartierfest im September 2017 – Menschen aus unterschiedlichen Nationen und sozialen Schichten – leben und unterstützen sich 

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Das Rombachtäli ist bereits das verdichtetste Gebiet der Gemeinde Küttigen und grenzt an drei Seiten an den Wald an.

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Ein neuer Spielplatz existiert bereits. Er wird von den Kindern rege genutzt und ist wunderbar in die Natur eingebettet.DSC05758

Die Schaffung eines Quartierauftakts am Rande der Zivilisation ist für viele Bewohnerinnen des Rombachtälis nicht nachvollziehbar. Unser Tal ist ein Naturauftakt und bereits überverdichtet.  Die letzten drei grösseren Grünflächen müssen für die Durchlässigkeit der Arten erhalten bleiben.

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„Im Verlauf der letzten 100 Jahren ist die Biodiversität immer mehr unter Druck geraten durch die Intensivierung der Landwirtschaft, Bodenversiegelung, Gewässerverbauung, Landschaftszerschneidung, Schadstoffeintrag, die Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten und durch den Klimawandel….In der Schweiz ist die Biodiversität in einem unbefriedigenden Zustand.  Der Verlust von Lebensräumen (Fläche) und deren Verschlechterung (Qualitätseinbussen) haben zur Folge, dass in der Schweiz 36 % aller untersuchten Tier-, Pflanzen-, Flechten- und Pilzarten bedroht sind.

Siedlungsflächen und Infrastrukturen dehnen sich in der Schweiz ständig weiter aus (→ Kapitel II.6), und die Landschaft wird immer stärker zerschnitten (→ Kapitel II.13). Tiere und Pflanzen verlieren dabei wesentliche Lebensgrundlagen: Lebensräume schrumpfen oder verschwinden teilweise ganz, und ihre Vernetzung bricht ab. Die Artenbestände und deren genetische Vielfalt werden kleiner, wodurch das Aussterberisiko steigt.

Der Verlust von Biodiversität führt zu Einschränkungen wesentlicher Versorgungs- oder Regulierungsleistungen, beispielsweise des Schutzes vorNaturgefahren oder der Gesundheit und des Wohl-befindens der Menschen, und reduziert die Fähigkeiten der Ökosysteme, auf künftige Veränderungen zu reagieren.“

(Bundesamt für Umwelt, 2015) Bundesrat_Umwelt_Schweiz_Bericht2015