Aktuelles

18.09.19: Öffentlicher Vortrag Stiftung Seehalde und Quartierverein – Das Rombachtäli –  Geschichte, Natur und Menschen eines besonderen Tals

Am 18.09.19 stellt der Quartierverein Rombachtäli, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Seehalde, die jahrhundertealte Geschichte, die Natur und Menschen eines besonderen Tals in einem anschaulichen und abwechslungsreichen Vortrag vor.

Es erwarten Sie Bilder, Videos, Fakten, Exponate des Naturama und Geschichten von Kindern und Menschen, die seit einem halben Jahrhundert in diesem Tal leben.

Zum öffentlichen Vortag sind interessierte BürgerInnen sowie KlientInnen und Mitarbeitende der Stiftung Seehalde, herzlich eingeladen.

Zeit:
18.30 – 19.30 Uhr mit anschliessendem Apéro in der Stiftung Seehalde 

Ort: Stiftung Seehalde, Gehrenstrasse 29, 5022 Rombach/ Küttigen

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Abend.

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Vortrag Stiftung Seehalde und QV Rombachtäli_Geschichte Natur und Menschen eines besonderen Tals

mehr Informationen im PDF oder unter http://www.rombachtaeli.ch/aktuelles

24.08.19: Für Alle von Allen – Interkulturelles Quartierfest im Rombachtäli von mehr als 100 Teilnehmerinnen besucht.

Das zweite interkulturelle Quartierfest im Rombachtäli war ein grosser Erfolg. Mehr als 100 Teilnehmerinnen aus unterschiedlichen Nationen sowie Jung und Alt wirkten mit. Wunderbar, dass wir Bewohnerinnen und Teammitglieder der Stiftung Seehalde und Mitbürgerinnen aus benachbarten Quartieren begrüssen durften. Beeindruckend, wie die Menschen aus verschiedensten Nationen ihr friedliches Zusammenleben, inmitten des Quartiers und der beeindruckenden Natur des  Rombachtälis, gemeinsam feierten. Jeder brachte etwas mit, so dass sich auf den gemeinsamen Tischen einiges zum Essen wiederfand.

Das Quartierfest Rombachtäli zeigte auf, wie schön ein gemeinsames Miteinander ist und was Bürgerinnen gemeinsam und integrativ umsetzen können. In einer kurzen Ansprache, wies Stefan Lüthi hierauf hin, und informierte über die neuen Amphibienschilder die im Rombachtäli und am Alpenblickweg kommen werden. Eine Aktionsgruppe, die an regnerischen Tagen, Amphibien von den Strassen wegtransportiert wurde gegründet.  Er erläuterte, dass es dem Quartierverein ein wichtiges Anliegen ist, dass die Littering Problematik im hoch verdichteten Quartier nachhaltig gelöst wird.  An mehreren Standorten sind seit Wochen No Littering Hinweistafeln und Feuersalamanderschilder für die multikulturelle Bevölkerung angebracht, die bereits erste Wirkung zeigen. Aufgrund der vielen Zigaretten die auf der Strasse liegen, sind kleine Handaschenbecher beim Quartierverein Rombachtäli bestellbar.

Zahlreiche Spielsachen aus der Ludothek (Danke liebe Sylvia), Kinderschminken, Tatoos (merci Tanja & Iris) und Spiele erfreuten den grossen Nachwuchs im Tal. Musik aus den letzten fünf Jahrzehnten brachte alle Generationen auf dem bunt geschmückten Festplatz bis spät in den Abend hinein zum Tanzen. Ein grosses Highlight für die Kinder war die Tombola, in der es 50 Preise (von den Mitgliedern des Vereins gespendet – Merci) zu gewinnen gab.

Rocco Umbescheidt bedankte sich bei den Anwesenden, insbesondere dem Team und den Bewohnerinnen der Stiftung Seehalde für Ihr Kommen. Er wies auf den Vortrag in der Stiftung Seehalde am 18.09 hin, bei dem die Natur und Geschichte des Rombachtälis, Exponate des Naturamas und der mittelalterliche Bergbau anschaulich vorgestellt werden (Flyer folgt). Zudem starten im September die von einigen Bewohnerinnen gewünschten Waldspaziergänge, die eine Arbeitsgruppe des Vereins vorbereitet.

Wir danken allen Teilnehmerinnen des Quartierfestes. Schön war`s mit Euch. Gemeinsam erreichen wir viel. Setzen wir uns bis weiterhin gemeinsam für die nachhaltige Entwicklung unserer Lebensgrundlagen ein, die im Kleinen und nirgendwo anders als bei uns selbst beginnt. Im Herbst findet der dritte interkulturellen Stammtisch statt. Informationen folgen. Wir freuen uns darauf.

 

24.08.19 –  2. Interkulturelles Quartierfest im Rombachtäli

Liebe Mitbewohnerinnen, liebe Interessierte,

Das 2. Interkulturelle Quartierfest Rombachtäli  findet am Samstag, 24. August , ab 15.00 h bis 22.00 h mit Grill, Kinderaktivitäten, Tombola, Musik u.v.m. statt. 

Wir feiern gemeinsam die Natur, Geschichte und das interkulturelle Beisammensein im Rombachtäli. Das 1. interkulturelle Quartierfest, dass im letzten Jahr wurde von mehr als 60 Personen bis spät in den Abend hinein besucht wurde, ist uns noch allen in positiver Erinnerung.

ALLE Bürgerinnen aus Küttigen und anderen Gemeinden sind herzlich willkommen!

Wir freuen uns auf Euch. Keine Anmeldung und/ oder Mitgliedschaft zur Teilnahme erforderlich. Mehr Informationen auf der Gemeindewebsite im beiliegenden Flyer.

Den Flyer könnt Ihr sehr gern weiterversenden. Eure Freunde und Bekannten sind herzlich willkommen.

Am Quartierfest werden wir zudem über den anstehenden 3. interkulturellen Stammtisch am 05.10.19 und unseren Vortrag  über die Natur & Geschichte des Rombachtäli am 18.09 in der Stiftung Seehalde informieren.

Wir freuen uns auf das Beisammensein und einen wunderschönen Sommertag.

Einladung Quartierfest 2019Einladung Quartierfest 2019

11.05.19 Amphibienwanderungen im Tal

Liebe Mitbewohnerinnen,

5 Millionen Amphibien sind nach dem Winter auf dem Weg zu Ihren Fortpflanzungsgewäsern. Anbei Aufnahmen aus der letzten Nacht im Rombachtäli. Durch Eure Mithilfe können sie die schlecht vernetzten Flächen besser queren.

Bereits durch Anpassung der Geschwindigkeit, eine Taschenlampe 🔦 beim Laufen in der Dunkelheit, kleine Verstecke die bewusst gelassen werden und durch Hilfe beim Überwinden der vielen unüberwindbaren Betonmauern könnt ihr einen einfachen Beitrag für unsere zahlreichen kleinen Mitbewohner leisten. Wollt Ihr mehr tun und Lebensräume für Amphibien und Reptilien aufwerten ? Dann kontaktiert uns bitte – wir werden Euch verschiedene Möglichkeiten anhand von Experteninformationen vorschlagen.

Wusstet ihr schon, dass ein vorbeifahrendes Auto bereits ohne Kontakt die inneren Organe verletzt? Mehr Informationen zu Amphibienwanderungen:

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Eines der unzähligen Erdkötenpaare auf den Wegen im Tal. Neben Bergmolchen sind Feuersalamander unterwegs. Links lebend und rechts überfahren am Waldparkplatz/ Bach.

30.04.19 Zuwachs im Rombachtäli – Historische Stollen kantonal verzeichnet

Liebe Mitbewohnerinnen,

nach den Bemühungen und Aufarbeitungen der Geschichte unseres historischen Tals wurden nun wichtige und mehrmonatige kantonale  Untersuchungen abgeschlossen, wofür wir herzlich danken.

Die drei Bergwerk-Stolleneingänge des Erlach-, Vorsicht- und Meyer-Stollens im Rombachtäli/am Hungerberg und die Pingenfelder im Bereich Lindgrabe und Buechebni wurden von der kantonalen Archäologie als A-Fundstellen klassifiziert. Sie sind auf der archäologischen Online-Fundstellenkarte entsprechend verzeichnet.

Link zur Online-Fachkarte: (https://www.ag.ch/app/agisviewer4/v1/agisviewer.html, (Layer Archäologische Fundstellen) Diese dient als Grundlage zur Umsetzung in der Nutzungsplanung und wird im Raumentwicklungsverfahren als rechtsgültige Grundlage konsultiert. Zudem ermöglicht sie den Gemeindebehörden die Erfüllung ihrer Meldepflicht gemäss § 41 Kulturgesetz.

Die weitverzweigten, unterirdischen Stollensysteme des Erlach-, Vorsicht- und Meyer-Stollens stufte die Kantonsarchäologie als D-Fundstellen ein.

Sie sind nicht auf der Online-Fundstellenkarte verzeichnet, gehören jedoch ebenfalls zum archäologischen Fundstelleninventar und sind in der Datenbank der Kantonsarchäologie entsprechend erfasst. Archäologische Hinterlassenschaften sind gemäss § 38 Kulturgesetz grundsätzlich zu schützen und zu erhalten.

Dies ist ein wichtiger Schritt für eine ganzheitliche und nachhaltige Aufwertung des Rombachtälis.

Es war an der Zeit, die Daten systematisch zu erfassen, zu prüfen und zu publizieren. Die Verbesserung der Datengrundlagen und Transparenz sind Grundlage von demokratischen Verfahren. Die meisten Menschen im Rombachtäli und der Region wussten bis vor kurzem nicht, dass Sie an einem historischen Ort wohnen. Die Verbindung der Werte der Vergangenheit mit der Gegenwart aufgrund von realen Fakten ist nun möglich.  Die jahrhunderalten Stollen und Eingänge sind ein Zeugnis der lokalen Schweizer Geschichte und harter Arbeit unserer Vorfahren, die den hiesigen Wohlstand mitbegründeten.

Wir befinden uns aufgrund dieser – und zahlreicher weiterer Merkmale – unseres durchaus besonderen Tals mit der Gemeinde in der Entwicklung eines Natur-, Naherholungs-, und Geschichtslehrpfads für die Agglomeration Küttigen/ Rombach- Aarau – Erlinsbach.

Parallel dazu ein paar Bilder unserer vielen kleinen Mitbewohner, die oft ungesehen mit uns leben und sich nach der Wiederherstellung 2015 verlorener Lebensräume wieder vermehren. Wir setzen uns mit mehreren Massnahmen für den nachhaltigen Schutz ihrer Lebensräume ein.

Eine  Signalisation wie in anderen Gemeinden wäre ein wichtiger begleitender und unsere Arbeiten unterstützender Schritt für die Bewusstseinsbildung im Tal.

Mehr zu den Bergwerksstollen und der Geschichte des Rombachtälis: 500 Jahre Aarauer Erzbergstollen

13.04.19 Zusammenfassung GV und Quartier- und Bach Putzete 2019

Die jährlichen Mitgliederversammlung des Quartiervereins Rombachtäli fand am Freitag, den 29.03.2019 um 19.30 Uhr, im Alphütli statt. Stefan Lüthi, Jürg Furter und Rocco Umbescheidt stellten hierbei die umfangreichen Aktivitäten und den Finanzbericht des Vereins im Jahr 2018 vor und wurden einstimmig entlastet.

In Kürze wurden folgende Aktivitäten erreicht und erläutert:

Naturschutz

  • Erstes Naturinventar der Gemeinde Küttigen mit 8 Teilprojekten, klaren validen Abläufen, Transparenz, Bevölkerungsbezug und umfangreichen Ergebnissen (mehr als 23 bedrohte/ geschützte und insgesamt 100 Arten)
  • Bewusstseinsbildung Littering & Pflege von Ökosystemen:mehr als 200 Kg Müll gesammelt bei der Quartier – und Bachputzete
  • Kinder- und Jugendbildung: Entwicklung Junior Ranger Projekt (Start erfolgt 2019 nach Anmeldung von 10 Kindern)
  • Umsetzung von Naturschutzmassnahmen (Insektenhotels, Nistkästen, Biotope Amphibien / Reptilien)

Heimatschutz

  • Veröffentlichung der Grundlagen zu vier lokalen Erzbergwerkenmit z.T. fünfhundertjähriger Geschichte
  • Initiierung des Schutzes / der Würdigung dieser Kulturgüter und Prüfung der Bevölkerungssicherheit

Soziales/ Integration

  • Erstes Interkulturelles Quartierfestim Rombachtäli
  • Zwei interkulturelle Stammtische und Umsetzung Adventsfenster im Quartier
  • Förderung des Zusammenhalts, der Integration und Identifikation mit Quartier/ Gemeinde
  • Teilnahme am Integrationsworkshop Bezirk Aarau

Ökonomie:

  • Ehrenamtliche Entlastung der Gemeinde(Erhebungen, Müllsammlung, Konzepte, Integration) und Arbeiten im Wert von mehr als 56000 CHF im Jahr 2018
  • Hebelwirkungen und Erarbeitung von WIN – WIN Situationen zur Aufwertung & Entlastung von Folgegenerationen / Steuerzahlern

Gemeinde Küttigen/ Rombach

  • Wechsel auf neue Planungsfirma, die in der gesamten Gemeinde tätig wird und nachhaltige Entwicklung berücksichtigt, initiiert
  • Stärkere Einbindung der Nachhaltigkeitsdimensionen und Sustainable Development Goals gefördert
  • Signifikante Verbesserung der Datengrundlagen (Rombachtäli, Natur- / Heimatschutz)
  • Verbesserung der Datengrundlagen und Transparenz in demokratischen Verfahren mit der Bevölkerung durch systematische Erarbeitung und Veröffentlichung umfangreicher Daten zum Rombachtäli (vgl. Natur- und Heimatschutz)

Kantonal/ National:

  • Initiierung Runder Tisch an dem der QV RT, Stadt Aarau, die Gdm. Küttigen, der Juraforst und Jurapark Aargau teilgenommen haben
  • Erarbeitung & Visualisierung Best Practice Projekts & Natur-, Geschichts- und Naherholungslehrpfad
  • Erfassung aller Daten in nationalen Systemen
  • Vernetzungsarbeit und Initiierung einer direkteren Kommunikationskultur (RT, Gemeinde / anderen Quartiervereine)

Zwei neue Arbeitsgruppen wurden an der GV gegründet, um die Massnahmen noch zielgerichteter & nachhaltiger zu verankern:

  1. AG Vernetzung mit anderen Vereinen und Verbänden
  2. AG Inklusion & Identifikation

Anstelle von Flyern zu Aktionen (wird nicht mehr verteilt), können sich Aktive in Mail – und Whats App Gruppen eintragen. Kontaktformular, Terminplan und vollständiger Jahresbericht unter: www.rombachtaeli.ch

Quartier und Bachputzete am 13.04.2019

30 kleine und grosse Teilnehmerinnen aus Mehr-, Ein- und Reihenfamilienhäusern, Menschen aus unterschiedlichen Nationen sowie Jung und Alt wirkten an der Quartier- und Bachputzete am 13.04 mit. Merci, dass auch Menschen aus benachbarten Gebieten der Gemeinde geholfen haben.

Das Ergebnis ist bedrückend: Wurden 2018 im Bach, den Wäldern und Hecken mehr als 200 Kilogramm Müll eingesammelt, der sich in knapp 60 Jahren Quartiergeschichte, Bau und Verdichtung angesammelt hatte, so waren es in diesem Jahr wieder 90 kg Müll. Parallel dazu wurden 110 Feuersalamanderlarven gezählt, die – wie weitere Arten am Bach – auf einen gesunden Lebensraum angewiesen sind!

Dass Menschen diese Menge an Müll in einem nur 4.2 ha grossen Gebiet mit drei Waldrändern binnen eines Jahres weggeworfen haben ist bedenklich. Das Rombachtäli ist der Lebensraum für mehr als 100 Arten, davon 23 bedrohte bzw. mit besonderem Schutz. Auch wenn die Informationen zum kritischen Zustand der Biodiversität noch nicht jede Person erreicht haben, so sollten Menschen von sich aus ein Bedürfnis nach einem eigenen sauberen Lebensraum haben. Dies bedeutet: Littering vermeiden und sich bei derartigen Aktionen zu engagieren.

Das Ergebnis zeigt zudem, dass die neuen kantonalen Strafen zum Littering ohne bevölkerungsbezogene Ansätze der Politik, wie sie in den Nachhaltigkeitszielen als Grundlage für Entwicklungen beschrieben sind, nicht wirksam werden.

Unser Quartierverein wird sich weiterhin dafür und den Schutz unseres besonderen natürlichen und historischen Lebensraums Rombachtäli einsetzen.

Wir danken allen Mitgliedern, sowie insbesondere Stefan & Sylvia Lüthi für die – wie immer – tolle Organisation & Verköstigung bei beiden Veranstaltungen.

 

 

 

13.04.19:  „Gemeinsame Quartier und Bachputzete am 13.04.19» 
 
Mach mit bei unserer Quartier- und Bach Putzete 2019 am 13.04.19 von 10.00 -12.00.
Mitglieder, Freunde und alle naturverbundenen Bewohner des Rombachtäli! Wir begrüssen den Frühling und putzen / räumen auf!
Besammlung: Parkplatz bei EG Rombachtäli 4-34 (grüne Tafel).
Getränke und kleiner Imbiss werden am Schluss offeriert. Alle Einwohnerinnen sind herzlich willkommen und können mithelfen.
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Details in unserem Flyer: Quartier und Bachputzete 2019: und im Vereinsinfokasten Rombachtäli 24.
 
Die Entwicklung eines lebendigen, lebenswerten und nachhaltigen Quartiers ist für uns Alle wichtig.
 
Wir freuen uns auf Dich :).
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Gründe / Facts um gemeinsam zu Handeln:
Bei der Quartier- und Bachputzete 2018 wurden in Rombach, Wäldern und Hecken mehr als 200 Kilogramm Müll eingesammelt.
 
Der abgelagerte Müll in einem nur 4.2 ha grossen Gebiet mit drei Waldrändern ist ökologisch sehr bedenklich. Der Rombach ist für viele Arten (u.a. 23 kritisch bedrohte) die über die Wiesen, Hecken, kantonal bedeutsame Amphibienlaichplätze und die drei Waldränder hierherkommen, die wichtigste Lebensader. U.a. Feuersalamanderlarven sind gerade jetzt wieder überall im Rombach befindlich und auf ein natürliches Biotop angewiesen.
 
Die Kosten von Littering liegen in der Schweiz gemäss einer Studie bei 150 Millionen CHF. Es gibt neue kantonalen Ordnungsbussen zum Littering: Grosser Rat beschliesst neue Littering Bussen
 
Neben der Biodiversität, die in der Schweiz beträchtlich sinkt, ist unsere Lebensqualität im Quartier direkt von der Behebung des Littering Problems betroffen.
 
Fakten zur Biodiversität im Rombachtäli: Naturauftakt
 
 

24.03.19:  „Amphibienwanderungen, Laich und Nachwuchs bei den Feuersalamandern» 

Liebe QuartierbewohnerInnen, 

am Ende des Winters setzen die Amphibienwanderungen ein ( geschätzte 5 Millionen Amphibien ziehen zu ihren Fortpflanungsgewässern). Überall im Rombachtäli finden wir derzeit den Laich der Frösche, Kröten, Unken, Molche und auch die ersten Feuersalamanderlarven.

Wie ihr unserer Website entnehmen könnt, sind die Lebensräume der Amphibien in der Schweiz sehr gefährdet. Von 20 Amphibienarten der Schweiz sind 14 auf der Rote Liste erfasst. Mehr Informationen findet ihr hier: Naturauftakt

Bitte achtet im Strassenverkehr darauf. Demnächst informieren wir über unsere Quartier- und Bachputzte, die letztes Jahr dank Eurer grossartigen Unterstützung sehr erfolgreich verlaufen ist.

Wir wünschen Euch einen wunderschönen Frühlingsbeginn.

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25.02.19: Einladung Mitgliederversammlung Quartierverein Rombachtäli

Liebe Mitglieder des Quartiervereins Rombachtäli,

Wir laden Euch herzlich zu unserer jährlichen Mitgliederversammlung des Quartiervereins Rombachtäli am Freitag, den 29.03.2019 um 19.30 Uhr, im Alphütli beim Velokeller im Rombachtäli 4 – 34 ein.  Im Detail werden die im Anhang beschriebenen Themenbereiche die Tagesordnung der Mitgliederversammlung des „Quartiervereins Rombachtäli“ bilden: Einladung Mitgliederversammlung Quartierverein Rombachtäli_29_03_19

Wir wünschen Euch allen einen guten Start ins neue Jahr 2019 und freuen uns auf die gemeinsamen Erfahrungen, Tätigkeiten und Lernprozesse.

Beste Grüsse mit ein paar frühlingshaften Bildern aus dem Rombachtäli. Das Vorstandsteam

 

 

 

10.02.19:  „2. Interkultureller Stammtisch“ kulinarisch beeindruckend und gut besucht mit «Kotthu Rotti» aus Sri Lanka. 

Liebe QuartierbewohnerInnen, liebe Gäste,

Am  09.02.19 fand im Alphüttli der 2. Interkulturelle Stammtisch statt. Organisiert wurde der von mehr als 30 kleinen und grossen Gästen gut besuchte Anlass vom Quartierverein Rombachtäli.

Der „2. Interkulturelle Stammtisch“ wartete mit einem Gericht aus Sri Lanka auf, dass es kulinarisch in sich hatte.  Anton Perries kochte sein tamillisches Lieblingsgericht und erzählt wie es zu diesem Gericht historisch kam. Das aufwändige Gericht besticht geschmacklich durch die Vielzahl der Zutaten und Gewürze. Kotthu Roti, das ist: rhythmisch verhacktes Fladenbrot mit Zwiebeln, Kabis, Lauch, Karotten und Curries. 

Nicht umsonst wird es das feinste Fast Food Gericht Asiens genannt, und erfreut sich wachsender Beliebtheit: Artikel Kottu Rotti der neue Fast Food Super Star

Der Abend wurde durch Getränke, Musik und später auch Tanz abgerundet. Wir danken den Besucherinnen die aus dem Rombachtäli, der Region und darüber hinaus angereist sind.

In regelmässigen Abständen werden weitere „Interkulturelle Stammtische“ stattfinden. Jeder mit dem Fokus auf einem anderen Land,  den nationalen Gerichten, Bräuchen, entsprechenden Dekorationen und mit spannenden Geschichten von den Menschen über ihre Heimat. Dies alles in einer geselligen Runde die von Offenheit, Kommunikation und einem Miteinander geprägt ist. Wir freuen uns auf diese Abende mit Euch und den Gästen aus der Region, den interkulturellen Austausch, die Gerichte, Musik, Geschichten und laufende Weiterentwicklung des Alphüttlis.

Vorschau: Nach dem Interkulturellen Quartierfest am 24.08.19, folgt der 3. Interkulturelle Stammtisch mit Essen, Musik und Brauchtum aus Eritrea am 05. 10.19 und für 2020 haben wir mit den Gästen bereits Italien und Nepal vorfixieren können. Alle Vereinsdaten finden sich im Jahreskalender: Jahresbericht Quartierverein Rombachtäli 2018

Vielen Dank an Anton Perries, Stefan und Sylvia Lüthi sowie Yvonne Umbescheidt, für diesen rundum gelungenen, liebevoll gestalteten und äusserst kulinarischen Abend und ihr jahrelanges Engagement für das Rombachtäli.

Merci dafür, dass die Geschichte unseres Tals mit einem weiteren wertvollen und bleibenden Element bereichert wurde.

 

 

 

23.01.19: 2. Interkulturelle Stammtisch“ mit Essen & Musik aus Sri Lanka am 09.02.19 ab 17 Uhr

Liebe MitbürgerInnen, Medien und Verantwortliche,

Der  „2. Interkulturelle Stammtisch“ findet mit Essen und Musik aus Sri Lanka am 09.02.19 ab 17 Uhr im Rombachtäli statt. 

Anton Peries kocht sein tamilisches Lieblingsgericht KOTHU ROTTI in der Alphütte und erzählt wie es zu dem Gericht kam.

Ort: Alphütli beim Velokeller im Rombachtäli 4 – 34. 

Essen: Unkostenbeitrag von 5 Franken. Kinder gratis. 

Das Gericht gibt es vegetarisch und mit Rindfleisch. 

Getränke: Können vor Ort günstig bezogen werden. 

Musik: Tamilische Musik von Nishan Peries
 
Umwelt: Jeder Person bringt seine Teller, Besteck, Gläser, Tassen, Servietten, etc. selber mit. 

Anmeldung, Infos, Anfragen zur Mithilfe bei Dekoration: 

Bis 05.02.19 unter luethi.rombach@bluewin.ch oder 079 787 67 75 wünschenswert, damit wir genügend Essen für alle haben. Aber auch spontane Gäste sind willkommen.

Flyer zum weiterverteilen und versenden auf unserer Website unter: https://rombachtaeli.ch/aktuelles/

Die Bevölkerung des Rombachtälis kennzeichnet ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Nationen und sozialer Schichten. Die finanzielle und soziale Durchmischung der Bewohner des Rombachtälis macht das Gebiet lebendig. 

Es werden in den Folgemonaten weitere „Interkulturelle Stammtische“ stattfinden. 

Jeder mit dem Fokus auf einem anderen Land,  den nationalen Gerichten, entsprechenden Dekorationen und mit spannenden Geschichten von den Menschen über ihre Heimat, in einer geselligen Runde die von Offenheit, Kommunikation und einem Miteinander geprägt ist.

 
Der Jahresbericht 2018 und die Visualisierung Zukunft Rombachtäli ist online geschaltet unter: 
2.interkultureller stammtisch
 
 

16.01.19: Jahresbericht und Jahreskalender 2018 online

Liebe Mitbewohnerinnen aus dem Rombachtäli, der Gemeinde und der Region,

Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2018 zurück. Der beiliegende Jahresbericht 2018 beinhaltet eine Zusammenfassung der Aktivitäten und Erhebungen des Vereins in seinem 1. Vereinsjahr in allen drei Nachhaltigkeitsdimensionen.

Zudem haben wir eine Chronologie, in der wir das Rombachtäli vom 16. Jahrhundert bis zu den Entwicklungen 2018 und den Stand des Austausches mit den verantwortlichen Behörden in aller Kürze für Euch zusammengefasst.

Mehrere Bewohnerinnen des Rombachtälis stellen sich zudem in diesem Jahresbericht in Interviews vor.

Ein Jahreskalender 2019, der Finanzbericht und die Aufstellung geldwerter ehrenamtliche Leistungen, die wir mit 1300 h in Höhe von 56254 CHF für die Gemeinde und Region erbracht haben, finden sich ebenfalls auf den folgenden Seiten.

Jahresbericht Quartierverein Rombachtäli 2018

Übrigens: Die grafische Visualisierung „Natur- , Geschichts-, und Naherholungsort für die gesamte Bevölkerung des Kantons Aargau“ liegt nun nicht nur als PDF sondern auch als Video in YouTube vor:

PDF: Visualisierung Natur- , Geschichts-, und Naherholungsort für die Bevölkerung des Kantons Aargau

Video: Visualisierung Natur- Geschichte- und Naherholungsort für die Bevölkerung

Ich danke allen Vereins- und Vorstandsmitgliedern für die aufopferungsvollen und wichtigen Arbeiten.

Wir wünschen viel Spass beim Lesen, und beim Entdecken neuer Kenntnisse zu unserem Tal.

i.A. des Vorstandes

Rocco Umbescheidt

Präsident Quartierverein Rombachtäli

Jahresbericht Flyer.jpg

Jahresbericht 2018 Flyer_Seite 2 Kalender.jpg

06.01.19: Visualisierung Natur- , Geschichts-, und Naherholungsort für die Bevölkerung des Kt. Aargau

 

Liebe Mitbewohnerinnen aus dem Rombachtäli, der Gemeinde und der Region,

Wir haben viele schöne gemeinsame Momente erlebt und wichtige bislang unbekannte Erkenntnisse zu unserem lebenswerten Tal in den Erhebungen und der Erforschung der Geschichte hinzugewonnen.

Reisen wir in der beiliegenden Visualisierung 

„Natur- , Geschichts-, und Naherholungsort für die gesamte Bevölkerung des Kantons Aargau“ 

gemeinsam in eine mögliche Zukunft des Rombachtälis, in der Vergangenheit und Lebensgrundlagen gewürdigt werden, mit einem Mehrwert für hunderttausende Menschen in der Region Aarau die diesen Ort wertschätzen und geniessen werden.

Visualisierung Natur- , Geschichts-, und Naherholungsort für die Bevölkerung des Kantons Aargau_qvrt_vs_1.1_19_01_06

Wir leben in einem Zeitalter, in der wir angesichts unseres Kenntnisstandes, Lösungen schaffen müssen in denen vernetzt gedacht und gehandelt wird, um die begrenzten Ressourcen optimal, nachhaltig und massvoll einzusetzen. Die Menge an natürlichen und historischen Werten und Schätzen mit einer derart hohen Biodiversität mit 22 bedrohten Arten und drei fünfhundertjährigen Bergwerksstollen ist erstaunlich. Sie bietet vor den Toren der wachsenden Agglomeration Aaraus und als Auftakt des Juraparks ein grosses Potential für die Gemeinde und Region. 

Die politischen Akteure und wir als Bevölkerung sind eingeladen / gefordert dabei aktiv mitzuwirken. 

Zudem haben wir eine Chronologie, in der wir das Rombachtäli vom 16. Jahrhundert bis zu den Entwicklungen 2018 in aller Kürze für zusammengefasst:

Chronologie-des-Rombachtälis_vs.1.2_18_12_19.pdf

Mit den besten Grüssen und Wünschen für ein gesundes und erfolgreiches neues Jahre 2019.

 

19.12.18: 2.Adventsfenster, Jahresrückblick und Chronologie des Rombachtäli’s

Liebe Mitbewohnerinnen aus dem Rombachtäli und der Gemeinde,

es war toll mit Euch das 2.Adventsfenster am 17.12.18 bei Punsch und Gebäck in einer schönen und besinnlichen Atmosphäre zu eröffnen.

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir haben viele schöne gemeinsame Momente erlebt und wichtige bislang unbekannte Erkenntnisse zu unserem lebenswerten Tal in den Erhebungen und der Erforschung der Geschichte hinzugewonnen.

Die Menge an natürlichen und historischen Werten und Schätzen ist erstaunlich und bietet ein grosses Potential für die Gemeinde und Region. Es gilt sie für unsere Vorfahren und Nachkommen zu bewahren, aufzuwerten und genauestens überprüfen.  Anbei eine Chronologie, in der wir das Rombachtäli  vom 16. Jahrhundert bis zu den Entwicklungen 2018 in aller Kürze für Euch zusammengefasst haben: Chronologie des Rombachtälis_vs.1.2_18_12_19

Mehr Informationen stellen wir Euch in Kürze im Jahresbericht 2018 zur Verfügung.

Wir wünschen Euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

 

 

11.12.18: Bericht des Bundesrats „Umwelt Schweiz 2018“ zeigt bedenkliche Entwicklungen auf.

Der unter der Leitung von Bundesrätin Doris Leuthard erstellte Bericht des Bundesrats «Umwelt Schweiz 2018» wurde kürzlich publiziert. Einige Auszüge und Abbildungen daraus, die im Zusammenhang mit unseren Arbeiten stehen und unterstreichen wie real die Notwendigkeit umfänglicher und konsequenter Bemühungen ist:

„Die Biodiversität in der Schweiz ist in einem unbefriedigenden Zustand und schwindet weiter. Die Qualität und die Flächen von wertvollen Lebensräumen nehmen laufend ab, meist sind zudem nur noch isolierte Restflächen übrig. Viele Lebensräume gleichen sich immer mehr an (z.B. Wiesen). Heute sind nicht nur knapp die Hälfte der Lebensraumtypen in der Schweiz, sondern auch die Hälfte aller beurteilten einheimischen Arten bedroht oder potenziell gefährdet. Hauptgründe für den Biodi- versitätsverlust sind die Zersiedelung, die intensive Nutzung von Böden und Gewässern, die Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten sowie die Pestizid- und Stickstoffeinträge aus der Landwirtschaft (ebd.S.97).“

Ökologische Dimension

„In der Folge ist fast die Hälfte der beurteilten Lebensräume in der Schweiz bedroht (Delarze et al. 2016). Die Kerngebiete sollen mit Blick auf das Ziel der Biodiversitätskonvention (CBD) von mindestens 17% der Landesfläche erweitert werden. Die Vernetzungsgebiete, bestehend aus nachhaltig genutzten Flächen, spezifisch zugewiesenen Korridoren oder technischen Verbindungselementen, sollen ergänzt werden. Dazu gehört auch die raumplanerische Verankerung. (ebd.S.105).“

«Die internationale Biodiversitätskonvention (CBD) legt 17% der Landesfläche, in guter Qualität und vernetzt, als Mindestziel fest. Die hierzulande für die Biodiversität ausgewiesenen Gebiete umfassen derzeit rund 12,5%, eine Erweiterung auf 14% ist absehbar. Damit nähert sich die Schweiz der Mindestvorgabe der CBD an, ohne sie jedoch zu erreichen. Die OECD weist darauf hin, dass die Schweiz im internationalen Vergleich zurückliegt (OECD 2017). Dies gilt nicht nur für die Fläche, sondern teilweise auch für die Qualität.» (ebd. S.105)

5% der Lebensräume, die in der Schweiz und im europäischen Ausland vorkommen und somit auf beiden Listen erwähnt sind, haben in Europa denselben Gefährdungsstatus wie hier. Rund 28% der Habitate sind stärker bedroht als im übrigen Europa. Für einige europaweit bedrohte Lebensräume, insbesondere Lebensräume der höheren Lagen, trägt die Schweiz zudem eine besondere Verantwortung. Bei der Gefährdung der Arten liegt sie mit einem Anteil von 36% bedrohten Arten deutlich über dem Durchschnitt der OECD-Länder (OECD 2017). In ihrem Bericht hält die OECD fest, dass hierzulande die Säugetiere sowie die Amphibien besonders bedroht sind. (ebd. S.106)

Soziale Dimension

Die Qualität von Siedlungen und Agglomerationen soll für die Biodiversität verbessert werden – mit direkter positiver Wirkung auch für die Bewohnerinnen und Bewohner. … Ergänzende Aktivitäten von Gemeinden, Unternehmen, Stiftungen, Privaten usw. haben Multiplikationspotenzial. (ebd. S105)

Ökonomische Dimension

Das Nagoya-Protokoll regelt völkerrechtlich verbindlich den Zugang zu genetischen Ressourcen. Diese haben ein riesiges Potenzial als Grundlage für die Züchtung von Pflanzen und Tieren für die Landwirtschaft oder für die Entwicklung von Wirkstoffen für Medikamente und Kosmetika. Werden auf dieser Basis entwickelte Produkte vermarktet, ergeben sich ökonomische Vorteile…Die Schweiz hat das Nagoya-Protokoll 2014 ratifiziert, die entsprechende Verordnung ist seit dem 1. Februar 2016 in Kraft. (ebd.S.104)

Nur mit intakten Ökosystemen ist langfristig eine produktive Landwirtschaft möglich.

Die Tourismusstrategie des Bundes nennt die Natur- und Landschaftswerte als zentrale Ressourcen für den Tourismus (Bundesrat 2017c). Generell sollen Ökosystemleistungen ein stärke- res Gewicht in raumrelevanten Entscheidungen erhalten. Im Übrigen enthält ein wesentlicher Teil des Aktionsplans SBS eine Beurteilung der Auswirkungen von Bun- dessubventionen und anderen Anreizen, die einen Ein- fluss auf die Biodiversität haben. (ebd.S.104)

Die Biodiversität betrifft die Gesellschaft als Ganzes, sie stellt Leistungen für Wirtschaft und Gesellschaft unentgeltlich zur Verfügung. Diese Leistungen sind vielfältig und betreffen sowohl die Grundversorgung mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln und die Regulierung von Ökosystemen (Hochwasserschutz oder Luftqualität) als auch die Gesundheit und das Wohlbefinden. Ob Nährstoff- kreislauf oder Bodenfruchtbarkeit – alles hängt davon ab, ob die Ökosysteme ihre Leistungen erbringen können.

Mit dem Rückgang der Biodiversität nehmen jedoch Qualität und Quantität der Ökosystemleistungen ab, was dazu führt, dass die Ökosysteme die Fähigkeit verlieren, auf Veränderungen zu reagieren.

Wenn die Menschheit die natürlichen Ressourcen auch in Zukunft übernutzt, wird die Biodiversität weiter schwinden. In der Folge nehmen Ökosystemleistungen ab, die für unsere Ernährung, Gesundheit oder Wirtschaft unverzichtbar sind. Die Ökosystemleistungen sind nicht oder höchstens in Ausnahmefällen – und dann mit hohem Kostenaufwand – künstlich ersetzbar. Somit führt die Abnahme der biologischen Vielfalt einerseits zu einer zunehmend eingeschränkten Wahlfreiheit der Wirtschaft und Gesellschaft und andererseits zu erheblichen volkswirtschaftlichen Kosten. Ein Nichthandeln kommt also wesentlich teurer zu stehen als die Verstärkung eines wirkungsvollen Schutzes bzw. die Förderung der Biodiversität heute (MEA 2005).

«Wir dürfen in unseren Anstrengungen nicht nachlassen. Die Umwelt bleibt unter Druck» Doris Leuthard, 2018, Vorwort Umweltbericht

Ein Handeln von staatlichen und privaten Akteuren ist bereits seit den Sustainable Development Goals auf der Agenda der Vereinten Nationen. Es wird im Jahr 2018 angesichts der sich stetig verschlechternden Umstände langsam Zeit, dass wir diesen Vorsatz einlösen um den nachkommenden Generationen funktionierende Ökosysteme und eine lebenswerte Umwelt zu übergeben.

Die Vollversion des Berichts findet ihr hier:  Umweltbericht2018_D

10.12.18: Merci für den Besuch am Adventsfenster im Rombachtäli

Liebe Mitbewohnerinnen aus dem Rombachtäli und der Gemeinde,

es war toll mit Euch das Adventsfenster am 10.12.18 bei Punsch und Gebäck in einer schönen und besinnlichen Atmosphäre zu eröffnen.

 

01.12.18: Herzliche Einladung zu den zwei Adventsfenstern im Rombachtäli

Liebe Mitbewohnerinnen aus dem Rombachtäli und der Gemeinde,

wir laden Euch in Zusammenarbeit mit dem Elternverein Küttigen ganz herzlich zu zwei besinnlichen und geselligen Adventsfenstern im Rombachtäli ein.

Wir wünschen Euch einen schönen und besinnlichen 1. Advent.

06.11.18:  „Mehrere tote Feuersalamander – Bitte um Achtsamkeit»

Liebe Mitbewohnerinnen,

da wir heute morgen gleich drei tote (überfahrene) Feuersalamander am Zugang Galgenhübel und auf dem Alpenblickweg gefunden haben, bitten wir Euch um Achtsamkeit.

Die im Volksmund «Rägemööl» oder «Lurchi» genannten Feuersalamander sind bei hoher Luftfeuchtigkeit und oftmals nachts bei Regenwetter bzw. bedecktem Himmel unterwegs. Der Lurch des Jahres «2016» wird auf der aktuellen Roten Liste als gefährdet eingestuft. Ein zusätzlicher Blick beim Auto- und Fahrradfahren kann ein wertvoller Beitrag Eurerseits sein. Wir befinden uns nach den intensiven Erhebungen und Aktionen  im Dialog mit Kanton und Gemeinden, wie die Biodiversität, die Naturentwicklung und Potentiale im Quartier erkannt und gefördert werden können.

Für Interessierte Personen anbei  Informationen der Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz zum Feuersalamander:

«Populationen in Siedlungsgebieten sind besonders empfindlich auf bauliche Veränderungen und Eingriffe. Im Rahmen der Siedlungsplanung müssen die Feuersalamander-Vorkommen erfasst und geschützt werden. Die Abtrennung solcher Gebiete durch den Bau von Strassen führt zu einer Verkleinerung und Zerstückelung des Lebensraums mit möglicherweise gravierenden Folgen, die im Extremfall zum Aussterben einer Population führen können. Die Bevölkerung in Quartieren mit Salamanderpopulationen wird zur Rücksichtnahme bei Unterhalt und Pflege ihrer Gebäude und Gärten angehalten. Bekannte Fortpflanzungsgewässer müssen den Salamandern erhalten bleiben. Eine übermässige Entnahme von Wasser aus Bächen muss daher insbesondere im Jura verhindert werden. Bei der Linienführung von Strassen durch Waldgebiete sollte bestehenden Salamandervorkommen Rechnung getragen werden, allenfalls sind problematische Strassen mit funktionierenden Amphibiendurchlässen auszurüsten.»

Lebensraum:

«Tagesverstecke im Waldgebiet: unterirdische Gänge von Kleinsäugern, Ritzen im Fels sowie kleinere und grössere Höhlen. In Siedlungen können Ritzensysteme in Blocksteinmauern, Schächte oder Kellerabgänge von Häusern und ähnliches als Tagesverstecke und Überwinterungsquartiere genutzt werden.

Wichtig für die Larven sind in Bächen die Bereiche mit geringer Strömung und guter Deckung unter Steinen oder Falllaub. In Waldtümpeln sind die Larven ebenfalls auf gute Deckung angewiesen. Ihre Aufenthaltsorte liegen bevorzugt unter dem Falllaub oder auf der Unterseite von schwimmenden Algenwatten. Als Überwinterungsort werden häufig feuchte Stollen aufgesucht.»

Aktivität:

«Die meiste Zeit verbringen die nachtaktiven Feuersalamander in Verstecken, die sie meist nur bei Regen und Temperaturen über 8 °C verlassen. In Mitteleuropa zieht sich der Feuersalamander im Spätherbst in frostfreie Überwinterungsquartiere im Waldboden oder in Höhlen, alten Bergwerksstollen und Gebäudekellern zurück, wo er in eine Winterstarre verfällt. Die Aktivitätsphase beginnt bei steigenden Temperaturen und Niederschlagsmengen meist im Februar oder März. In milden Wintern und klimatisch günstigen Regionen können aktive Tiere aber das ganze Jahr über beobachtet werden. Durch die Aktivität der larvenabsetzenden Weibchen kommt es zu einem Maximum zwischen März und Mai, ein zweites Aktivitätsmaximum wird oft von September bis November beobachtet.  Feuersalamander können sehr alt werden. Im Freiland konnte ein Alter von über 20 Jahren belegt werden, während gar über 50-jährige Tiere aus Haltungen bekannt sind.»

Quellen:

Küry, D. (2003): Der Feuerslamander. Lebensweise und Schutzmöglichkeiten. Merkblatt der Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz, Bern. 4 S.

Deutsche Gesellschaft für Herpetologie: https://www.dght.de/feuersalamander

Mehr Informationen in unserem Monitoring Report 92 Feuersalamanderlarven im Rombachtäli:

https://rombachtaeli.files.wordpress.com/2018/07/bericht-monitoring-feuersalamander-rombachtc3a4livs-1-2_18_06_30.pdf

Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz

http://www.karch.ch/karch/Feuersalamander

Flyer Feuersalamander:

http://www.unine.ch/files/live/sites/karch/files/Doc_a_telecharger/merkblätter%20DE/Feuersalamander.pdf

 

 

 

 

27.10.18:  „1. Interkultureller Stammtisch“ erfolgreich und gut besucht mit einem Nationalgericht der Schweiz und Alphornklängen im Rombachtäli  gestartet. 

Liebe QuartierbewohnerInnen, liebe Gäste,

Am  27.10.18 fand im Alphüttli der 1. Interkulturelle Stammtisch statt. Organisiert wurde der von mehr als 60 kleinen und grossen Gästen gut besuchte Anlass vom Quartierverein Rombachtäli.

Der „1. Interkulturelle Stammtisch“ startete mit einem traditionellen Gericht der Schweiz im Rombachtäli.  Stefan Lüthi kochte zweimal professionell zubereitete  Älplermagronen in einer riesigen Pfanne und erzählt wie es zu diesem Gericht historisch kam. Die meisten Zutaten wurden beim regionalen Bauern in Küttigen gekauft und hatten es geschmacklich in sich.

Stefan Grüniger und seine Alphornbläser rundeten den gelungenen und bis spät in die Nacht gut besuchten Abend mit tollen Klängen die ins Tal gen Aarau hineinklangen ab. Der ehemalige Luftschutzkeller, wurde liebevoll von vielen QuartierbewohnerInnen zum Alphüttli umgestaltet. Rocco Umbescheidt begrüsste die Anwesenden in den verschiedenen Sprachen und wies auf die Besonderheiten des Rombachtälis sowie die Arbeiten für die nachhaltige Quartier- und Gemeindeentwicklung in den vergangenen zehn Monaten hin.

In regelmässigen Abständen werden weitere „Interkulturelle Stammtische“ stattfinden. Jeder mit dem Fokus auf einem anderen Land,  den nationalen Gerichten, Bräuchen, entsprechenden Dekorationen und mit spannenden Geschichten von den Menschen über ihre Heimat. Dies alles in einer geselligen Runde die von Offenheit, Kommunikation und einem Miteinander geprägt ist. Wir freuen uns auf diese Abende mit Euch und den Gästen aus der Region, den interkulturellen Austausch, die Gerichte, Musik, Geschichten und laufende Weiterentwicklung des Alphüttlis.

Vielen Dank an Stefan und Sylvia Lüthi, für diesen rundum gelungenen, liebevoll gestalteten und äusserst kulinarischen Abend und ihr jahrelanges Engagement für das Rombachtäli. Merci dafür, dass die Geschichte unseres Tals mit einem weiteren wertvollen und bleibenden Element bereichert wurde.

 

 

 

 

21.09.18: Wir starten den „1. Interkulturellen Stammtisch“ mit einem Nationalgericht der Schweiz im Rombachtäli. 
 

Nach dem 1.Interkulturellen Quartierfest, der ersten Erhebung eines Naturinventars und der ersten Quartier- und Bachputztete im Rombachtäli starten wir die Interkulturellen Stammtische. Wir legen mit der Schweiz los. Stefan Lüthi kocht Älplermagronen und erzählt wie es zu dem Gericht kam.

Es werden in den Folgemonaten weitere „Interkulturelle Stammtische“ stattfinden. 

Jeder mit dem Fokus auf einem anderen Land,  den nationalen Gerichten, entsprechenden Dekorationen und mit spannenden Geschichten von den Menschen über ihre Heimat, in einer geselligen Runde die von Offenheit, Kommunikation und einem Miteinander geprägt ist.

Die Bevölkerung des Rombachtälis kennzeichnet ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Nationen und sozialer Schichten. Die finanzielle und soziale Durchmischung der Bewohner des Rombachtälis macht das Gebiet lebendig.

Einladung_1.Interkultureller Stammtisch

 
Wir freuen uns auf TeilnehmerInnen aus dem Rombachtäli, Tannengutquartier, Küttigen und anderen Regionen . 🙂
 
18.09.18: Runder Tisch mit der Gemeinde Küttigen, der Stadt Aarau, der kantonalen Verwaltung und dem Jurapark Aargau                                                                                 
 
Liebe Mitbewohnerinnen,                                                                                                            
 
die Konzepte und Erhebungen des Quartiervereins Rombachtäli zum Naturschutz und der Historie wurden seitens der Gemeinde Küttigen und der Stadt Aarau gewürdigt. Das grosse Engagement für die Umwelt und das Quartier sowie für die Gemeinde im Besonderen wurde herausgehoben. Mit den laufenden Erhebungen werde aufgezeigt, dass das Rombachtäli ein Lebensort von vielen bedrohten und geschützten Arten ist. Ausserdem wird auf die bedenkliche Abfallproblematik hingewiesen, von der eine belastende Gefährdung dieses wertvollen Lebensraums ausgeht.                                            
 
Es sei lobenswert, wie sich der Verein für den nachhaltigen Natur- und Umweltschutz, Erhaltung der Biodiversität und eine nachhaltige Quartierentwicklung einsetzt. Mit dem aktiven Engagement von Quartierbewohner/-innen, und Expert/-innen werden wichtige Grundlagen zum Ist – Zustand des Gebiets Rombachtäli erhoben, um allenfalls entsprechende Schutz – und Fördermassnahmen zu realisieren.                                          
Die eingebrachten Unterlagen zum Thema Naturschutz und der Historie werden an einem Runden Tisch mit der Gemeinde Küttigen, der Stadt Aarau, der kantonalen Verwaltung und dem Jurapark Aargau diskutiert und allenfalls erste Projekte angedacht.             
 
Den Vorschlag hinsichtlich eines runden Tisches begrüssen wir, angesichts der Menge an neuen grundlegenden Erkenntnissen im Natur- und Heimatschutz, die der Bevölkerung bis ins Jahr 2017 nicht bewusst waren, und des grossen Engagements der Quartier-bewohner/-innen sowie nachkommender Generationen sehr. Unsere Naturerhebungen finden weiterhin statt. Wir möchten den Teams herzlich danken, die derzeit unter grossem Zeiteinsatz erstmals Säugetiere und Pflanzen im Rombachtäli systematisch erheben.
Im Mitgliedertreffen im Oktober werden wir hierzu weitere Informationen unterbreiten und stehen für Fragen / Beobachtungen von Tieren und Pflanzen jederzeit zur Verfügung.
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15.07.18: Forschung, Prävention und Risiken sowie Würdigung 500 Jahre Aarauer Erzberg

Kanton, Gemeinden und Verbänden wurde am 15.07.18 folgender Brief zugestelltNeue Erkenntnisse zu Forschung, Prävention von Risiken und Würdigung 500 Jahre Aarauer Erzberg – „Naturauftakt Rombachtäli 2.0“ vs.1.1_18_07_17

 

 

 

 

Mehr Informationen findet Ihr auch auf unserer Seite: 500 Jahre Aarauer Erzbergstollen

11.07.18:  80 (!) Grasfrösche aus Loch neben illegaler Mülldeponie mit Zufluss zum Rombach befreit / No Littering im Rombachtäli

Wer bin ich – und wenn ja wie viele? 80 Grasfrösche aus Loch neben illegaler Mülldeponie mit Zufluss zum Rombach befreit. Die juvenilen Grasfrösche, die neben verwesten Artgenossen aufgefunden worden sind, entwickeln sich entlang des Rombachs prächtig. Der Abfall wurde geräumt. Gleich daneben laicht Feuersalamander – 92 Larven wurden im Monitoring registriert. Nach dem Sammeln von 200kg Müll liegt wieder neuer Abfall hier. Mehr als 90 Arten leben vor den Toren der Kantonshauptstadt am Auftakt des Juraparks AG, wovon 22 auf den nationalen roten Listen als verletzlich/ bedroht/ geschützt aufgeführt sind Der Rombach fliesst entlang des Rombachtälis in die Aare (Auenschutzpark) ab. Er ist Laichplatz und Lebensraum für viele gefährdete und geschütze Arten. Lies mehr über den Naturauftakt Rombachtäli und die Arten: Naturauftakt

 

 

 

 

Wo gibt es sonst Natur, Naherholung, Aussicht auf die Alpen und 500- jährige Geschichte 1.4 km von Aarau (Kettenbrücke) entfernt? Zu Fuss von der Kantonshauptstadt aus erreichbar und in kurzer Zeit auf einem wunderschönen Rundweg machbar? Begib Dich auf den Natur-, Naherholungs- und Geschichtslehrpfad im Buchwald zwischen Rombachtäli, Alpenzeiger und Bundeseichenplatz. Unzählige Gruben des Bohnerzabbaus sind für Wanderer in den Wäldern sichtbar. Die drei Stollen im Untergrund sind mehrere Jahrhunderte alt. Zwischen 1500 und 1850 wurde hier Bohnerz abgebaut. Die Verbindung der Geschichte mit hier lebenden bedrohten Arten, wunderbarer Natur im Rombachtäli und dem Ausblick von Alpenzeiger und Bundeseichenplatz ist eine Seltenheit.
Lies mehr über die Geschichte unseres aussergewöhnlichen Tals: 500 Jahre Aarauer Erzbergstollen

Karte klein

Bitte hinterlasse keinen Müll und sprich Andere aktiv auf No Littering an. Wir entwickeln derzeit ein integratives Gewässerschutzkonzept Lebensader Rombach. Für einen aktiven, präventiven und nachhaltigen Natur- und Heimatschutz.

02.07.18: „92 Feuersalamanderlarven im Rombachtäli“ / Littering im Rombach

Liebe MitbewohnerInnen des Rombachtälis,

Beiliegend senden wir Euch den Bericht „Monitoring von Feuersalamanderlarven im Rombachtäli“, als Bestandteil der laufenden Erhebung Naturinventar „Naturauftakt Rombachtäli 2.0“.  Für die Unterstützung der Arbeiten und Meldungen sei den QuartierbewohnerInnen und ExpertInnen herzlich gedankt.

92 Feuersalamanderlarven unmittelbar am Auftakt des Juraparks in der Nähe der Kantonshauptstadt

Eine hohe Anzahl von 88 Feuersalamanderlarven sowie 4 weiteren in einem Nebenfluss ausserhalb Standort 5 wurde nachgewiesen. Die Zahl ist angesichts der hohen Verdichtung, Müllproblematik und Nähe zur Kantonshauptstadt erstaunlich.

Standorte Feuersalamanderlarvenmonitoring

Ergebnisse Monitoring Erhebung I-III
Ergebnisse Monitoring Feuersalamanderlarven Erhebungszeitpunkte I – III (4 weitere Feuersalamanderlarven wurden in einem Nebengewässer des Rombachs registriert)

Stetig neuer Müll, trotz Sammlung von 200 KG Abfällen durch Quartierverein

Leider gibt es auch sehr bedenkliche Erkenntnisse. Im Rombach und den umliegenden Wäldern / Hecken wurden im April 2018 mehr als 200 Kilogramm Müll eingesammelt, der sich in knapp 60 Jahren Quartiergeschichte, Bau und Verdichtung angesammelt hatte. Seitdem findet sich stetig neuer Müll.

22 gefährdete Arten und jahrhundertealte Stollen vor den Toren der Kantonshauptstadt am Auftakt des Juraparks AG

22 gefährdete Arten und die nahezu unerforschten jahrhunderalten Stollen des Aarauer Erzbergs, zu denen umfangreiche (der Öffentlichkeit nicht bekannte) Dokumente existieren, sind reale Werte in Laufdistanz zur Kantonshauptstadt am Auftakt des Juraparks Aargau. Das Schnittstellenmanagement und die Umwelt-/ Sicherheitspolitik, sind ein ausbaufähiges und grenzübergreifendes Thema der Gemeinden Aarau, Küttigen und Erlinsbach sowie des Kantons AG. Kinder, Wasserzuflüsse aus Müllansammlungen und bedrohte Arten kennen keine künstlichen/ bürokratischen Grenzen (Networking als State of the art).

Ungeachtet der Kenntnis des Littering Problems sowie Ergebnissen aus der Erhebung des Naturinventars, liegen nach mehreren Wochen keine substantiellen Absichten / Reaktionen der politischen Parteien und Kommissionen im Kontext eines nachhaltigen Natur- und Landschaftsschutzes vor (vgl. Naturauftakt Rombachtäli 2.0 und Empfehlungen i Monitoringbericht Feuersalamanderlarven).

Ein weiteres Konzept zur Einbindung der Jugend und Bewusstseinsbildung ist mit dem Rombachtäli Junior Ranger Konzept in der Entwicklung.

Der Quartierverein setzt sich aktiv für die Schutzwürdigkeit des Rombachtälis und eine Begegnungs- und Bildungsstätte Rombachtäli in der Naturschutz, Historie (Bohnerzlehrpfad), Erholung und Best Practice vereint sind. Mit derart vielen Merkmalen ist der Naturauftakt Rombachtäli in dieser Nähe zur Kantonshauptstadt einzigartig und nachhaltiger Mehrwert für heutige und nachfolgende Generationen.  Setzen wir uns gemeinsam für den Schutz unserer Natur / des kulturellen Erbes unserer Heimat ein.

Bericht Monitoring Feuersalamander Rombachtälivs.1.2_18_06_30

ÜBRIGENS: Alle einheimischen Amphibienarten sind in der ganzen Schweiz seit 1967 bundesrechtlich geschützt (Art. 20 NHV). Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung stehen seit 2001 unter Schutz (AlgV Art. 1–17). Es ist untersagt und bringt hohe Strafen mit sich, Amphibien zu fangen, zu verletzen, zu töten sowie ihre Eier oder Larven zu beschädigen, zu zerstören oder wegzunehmen. Die Lebensräume der Amphibien sind zu schützen und zu fördern.

Kreislauf Feuersalamander

23.06.18: Bunt, kulinarisch, bewegend – Interkulturelles Quartierfest im Rombachtäli von mehr als 65 Teilnehmerinnen besucht.

Das erste interkulturelle Quartierfest im Rombachtäli war ein grosser Erfolg. 65 Teilnehmerinnen aus unterschiedlichen Nationen sowie Jung und Alt wirkten mit. Wunderbar, dass wir Menschen aus benachbarten Quartieren begrüssen durften.

Beeindruckend, wie die Menschen aus verschiedensten Nationen ihr friedliches Zusammenleben, inmitten des Quartiers und der beeindruckenden Natur des  Rombachtälis, gemeinsam feierten. Jeder brachte etwas mit, so dass sich auf den gemeinsamen Tischen u.a. Essen aus der Schweiz, Eritrea, Italien, Nepal, Sri Lanka und Deutschland fand. Mehrere Frauen aus Eritrea überraschten mit frisch vor Ort geröstetem Kaffee und leckerem Injera (gesäuertes Fladenbrot) mit Linsen und Gemüse. Auch die Getränke waren vielfältig und reichten von Schweizer Bier, lokalem und italienischen Wein, hin zu Cocktails aus Kuba, Brasilien und Grossbritannien. Zahlreiche Spielsachen aus der Ludothek, Kinderschminken und Spiele erfreuten den grossen Nachwuchs im Tal. Musik aus den letzten fünf Jahrzehnten brachte alle Generationen auf dem bunt geschmückten Festplatz bis spät in den Abend hinein zum Tanzen.

Das Quartierfest Rombachtäli zeigte auf, wie schön ein gemeinsames Miteinander ist und was Bürgerinnen gemeinsam und integrativ umsetzen können. In einer kurzen Ansprache, wies der Vorstand darauf hin, dass der Fokus nach 60 Jahren Bau, Leben und Verdichtung, nachhaltiger werden sollte. Im April wurden bereits 200 kg Müll aus der Vergangenheit im Wald und Bachufer gesammelt. Ein Unding, dass nach nur 8 Wochen wieder neuer Müll am kleinen Bach lag.

Dem Quartierverein ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Littering Problematik im hoch verdichteten Quartier nachhaltig gelöst wird. Dies und die letzten Grünflächen sind wichtig für die Lebensqualität im kleinen Tal und den Erhalt der hohen Biodiversität im Rombachtäli. In professionellen Erhebungen mit Experten konnten u.a. mehr als 10 Fledermausarten und insgesamt 22 gefährdete Arten nachgewiesen werden. Ein Konzept für die nachhaltige Entwicklung des Naturauftakts Rombachtäli 2.0 mit seiner jahrhundertalten Geschichte, in dem Bürgerinnen, Kanton und den Gemeinden Aarau, Küttigen und Erlinsbach gemeinsam Hand anlegen, wurde erstellt.

Wir danken allen Teilnehmerinnen des Quartierfestes. Schön war`s mit Euch. Nächstes Jahr feiern wir wieder um die Mitsommerwende herum. Setzen wir uns bis dahin gemeinsam für die nachhaltige Entwicklung unserer Lebensgrundlagen ein. Im Herbst starten die ersten interkulturellen Stammtische. Wir freuen uns darauf.

 

 

 

 

11.06.18: Informationsbroschüre  „Naturauftakt Rombachtäli 2.0“

Liebe MitbürgerInnen,

Wir freuen uns, dass wir unsere Informationsbroschüre „Naturauftakt Rombachtäli 2.0“ online stellen können. Sie beschreibt in Kürze, wie im Rombachtäli die aussergewöhnlich hohe Biodiversität und mehr als 22 bedrohte Arten, die Geschichte von drei unerforschten Stollen des Aarauer Erzbergs und unser Best Practice Projekt zur nachhaltigen Gemeindeentwicklung vereint werden können. In unmittelbarer Laufdistanz zur Kantonshauptstadt und als Naherholungsort und Auftakt zum Jurapark, ist die Kombination sowie Anzahl der Alleinstellungsmerkmale des Rombachtälis einzigartig.

Im Natur- und Geschichtslehrpfad Rombachtäli können der Schutz der Biodiversität, Wanderungswege mit Informationstafeln zum Bohnerzabbau & den Stollen mit jahrhundertealter Geschichte (468 Jahre gut dokumentiert) uvm. kombiniert werden. Ein praktischer Ausflugs-/ Bildungsort für Schulen und ein Modellprojekt im Siedlungsraum mit hohem Mehrwert sind umsetzbar. Die wichtige Schnittstelle Rombachtäli die zu den Gemeinden Aarau, Küttigen/ Rombach und Erlinsbach gehört, wird nachhaltig aufgewertet.

Die Menge an historisch unerforschten Kulturgütern und hier lebenden Arten liefern stetig neue und weit über diese Broschüre hinausgehende Rechercheergebnisse. Um das Erbe für jetzige und nachfolgende Generationen durch umfassende Assessments und nachhaltiges Handeln zu bewahren, sollte eine unabhängige Kommission mit Fachexpertinnen des Kantons eingesetzt werden. Wichtige öffentliche Anliegen wie Natur- und Heimatschutz und eine Analyse aller Nachhaltigkeitsdimensionen können auf Grundlage valider Assessments umfangreicher berücksichtigt werden. Ein Agieren mit einem umfassenden und präventiven Blickwinkel ist für Bürgerinnen, Kanton und die zuständigen Gemeinden Aarau, Küttigen und Erlinsbach möglich. Eine Machbarkeitsstudie, Fördergelder und Vernetzungen sind notwendig. Der nationale Aktionsplan des Bundesrats und Bundesamts für Umwelt „Strategie Biodiversität Schweiz“ vom 06.09.2017 und zahlreiche Gesetze stehen strategisch und inhaltlich in Kohärenz zu diesen Anliegen. Die Lebensqualität für heutige Generationen und unsere Nachkommen, ein nachhaltiger Mehrwert und eine reale Aufwertung sind direkt damit verbunden.

Den Zwischenbericht zur laufenden Erhebung Naturinventar „Naturauftakt Rombachtäli 2.0“ sowie den Expertenbericht „Fledermäuse im Rombachtäli Juni 2018“ liegt ebenfalls vor (auch verfügbar unter www.rombachtaeli.ch ).  Gleiches gilt für das umfangreiche Best Practice Projekt „Naturauftakt Rombachtäli 2.0“ in dem Multiplikationscharakter und Win – Win Situationen im einzigartigen Natur- und Naherholungsgebiet beschrieben sind. Letzteres gilt aufgrund der Vielzahl an neuen Erkenntnissen im Natur- und Heimatschutz durch die beiliegende Informationsbroschüre als aktualisiert.

Setzen wir uns gemeinsam für den Schutz unserer Natur und des kulturellen Erbes unserer Heimat ein.

Flyer Rombachtäli Naturauftakt 2.0

Rombachtäli Naturauftakt 2.0

11.06.18: Expertenbericht Fledermäuse im Rombachtäli

 Liebe Mitbewohnerinnen, 

Wie bei der Veröffentlichung des Zwischenberichts zur laufenden Erhebung Naturinventar „Naturauftakt Rombachtäli 2.0“ angekündigt, stellen wir nun den Expertenbericht „Fledermäuse im Rombachtäli Juni 2018“ beiliegend zur Verfügung.

Wir bedanken uns bei Peter Jean Richard für den professionellen Bericht, die umfangreichen Arbeiten im Feld und in der Analyse der Erhebungen, sowie für die wichtigen Lern- / Erkenntnisprozesse.

Fledermäuse im Rombachtäli Juni 2018

Grosses Mausohr ©Geza Farkas/123RF .com

Mehr zum Prozessablauf Erhebung Naturinventar: Naturauftakt

Mit herzlichen Grüßen unseres ehrenamtlichen Vorstandsteams

30.05.18: Zwischenbericht Erhebung Naturinventar „Naturauftakt Rombachtäli 2.0“

 Liebe Mitbewohnerinnen, 

Beiliegend findet ihr den ersten Zwischenbericht zur  laufenden Erhebung Naturinventar „Naturauftakt Rombachtäli 2.0“.  Aufgrund der aussergewöhnlich hohen Biodiversität findet die erste Erhebung eines validen Naturinventars in der Gemeinde Küttigen – Rombach im Rombachtäli in mehreren Teilprojekten statt, die im beiliegenden Dokument dargestellt sind. Den Expertenbericht zur professionellen Erhebung  Naturinventar „Fledermäuse“ stellen wir in den kommenden Tagen vor. Setzen wir uns gemeinsam für den Schutz unserer Natur und des kulturellen Erbes unserer Heimat ein. Die Lebensqualität für heutige Generationen und unsere Nachkommen, ein nachhaltiger Mehrwert und eine reale Aufwertung sind direkt damit verbunden. 

Mit herzlichen Grüßen unseres ehrenamtlichen Vorstandsteams

Erster Bericht Erhebung Naturinventar Rombachtälivs.1.3_18_05_27

18.05.18: Einladung Quartierfest 23.06.18 – Alle sind herzlich willkommen

Einladung Flyer Quartierfest 23.06.18 Original vs.1.2Ort: Parkplatz EG Rombachtäli 4-34 / Standort Vereinsinfokasten.

IMG_102908.05.18: Schliessung der Poststelle Rombach II

Liebe Mitbewohnerinnen, wie in den News vom 18.04.18 informiert, haben wir Euer Bedauern und die Anfragen  angrenzender Quartiere  zur Schliessung der Poststelle Rombach aufgenommen.

Wir haben dem  Gemeinderat (siehe 18.04.18: rombachtaeli.ch/aktuelles ) die zahlreichen Argumente vorgestellt und  zudem einen Brief an die Post AG verfasst. Im heutigen Anruf von Herrn Hediger, Post AG,  Leiter Post Filialgebiet Aarau wurden unsere Anliegen und die grosse Wertschätzung der Postmitarbeiterinnen in der Bevölkerung gewürdigt.Brief Post AG – Rombach 05.05.18 Ein Austausch mit der Bevölkerung ist am 28.5.18 in Singsaal der Schule geplant (Näheres bitte dem Flyer der heute an die Haushalte ging entnehmen).  Wir begrüssen diesen Schritt, da hierdurch  bürgernahe Diskussionen vor endgültigen Entscheiden stattfinden, die einen Blick auf alle Perspektiven mit sich bringen. Zudem ist es ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den langjährigen MitarbeiterInnen, wenn Rückmeldungen und Sichtweisen seitens der Bevölkerung, wie es in vielen anderen Gemeinden bereits der Fall ist, in breiterer Form zusammengetragen werden.  Besuchen Sie den Anlass und nutzen Sie die Chance Informationen zu erhalten, Fragen zu stellen und Ihre Meinungen einzubringen. 

04.05.18:  Integrationsklasse sucht und findet den Frühling im Rombachtäli

Das schöne Wetter Ende April hat für die Integrations- und Berufsfindungsklasse (IBK) in Aarau besonders gute Voraussetzungen für die Themenwoche geschaffen. Auf der Suche nach dem Frühling haben die fremdsprachigen Jugendlichen das nahe gelegene Rombachtäli ausgesucht. 

Etwa ein Jahr in der Schweiz und schon auf Schatzsuche: Die Integrations- und Berufsfindungsklasse des Oberstufenschulhauses im Aarauer Schachen besteht auch dieses Jahr aus Jugendlichen, welche teilweise ohne Eltern ihr Glück in der Schweiz suchen. Sie kommen mehrheitlich aus Krisenregionen, aber auch aus Regionen Europas, welche vom vielgesagten Aufschwung nicht viel miterleben dürfen. „Jugendliche ohne Eltern kommen vor allem als Flüchtlinge zu uns, etwa aus Afghanistan, Iran, Irak, Syrien oder Eritrea. Dann haben wir aber auch Schülerinnen und Schüler aus Italien, dem Kosovo, Portugal oder Südamerika hier im Unterricht“, erläutert Werner Bürge Baldenweg, Oberstufenlehrer für Mathematik und Naturwissenschaften in Aarau. 

Die alljährliche Themenwoche an der Oberstufe ist gerade für diese Jugendlichen eine willkommene Abwechslung, welche ihre Motivation stärken soll. Denn sie haben mit ihrer Fremdsprache eine doppelte Bürde für das Bestehen einer Berufsausbildung, wenn denn überhaupt eine Lehrstelle gefunden werden kann. „Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut die Schulbildung dieser Schülerinnen und Schüler ist. Nicht wenige haben acht Jahre Mathematikunterricht in ihrem Heimatland genossen. Da lege ich natürlich viel Wert auf die Begrifflichkeit, damit das Vorwissen gut verknüpft werden kann,“ führt  Bürge Baldenweg aus. 

Auf der Suche nach dem Frühling sind die Jugendlichen unter anderem ins nahe gelegene Rombachtäli gestiegen. Sie haben dort Flora und Fauna fotografiert, bestimmt und natürlich erlebt und genossen. So ein Frühlingstag in einem Naturschutzgebiet am Jurasüdfuss im Mittelland unterscheidet sich teilweise stark von einem im Heimatland und ist mindestens ein wichtiges Naturerlebnis. Nebst Kaulquappen und anderem Kleingetier konnte je ein Exemplar eines Feuersalamanders und einer Ringelnatter festgehalten werden. Daneben auch Schmetterlinge und Blumen, und das Vogelgezwitscher, natürlich.

 

 

 

 

18.04.18: Schliessung der Poststelle Rombach

Mit Bedauern haben wir nach den langwierigen Diskussionen in der Aargauer Zeitung vom 12.04.18 gelesen, dass die Poststelle Rombach nicht in der bisherigen Form weitergeführt und zu einer Agentur im VOI wird. Mir möchten unsere Bedenken zum Ausdruck bringen, dass es in einer Gemeinde mit mehr als 6000 EinwohnerInnen, nach der bereits erfolgten Schliessung der Poststelle Küttigen im Herbst 2015, nun nur zwei Postagenturen mit einem eingeschränkten Angebot gibt.

Diese weitere Veränderung des Service Public bzw. der lokalen Postversorgung und den Verlust von Arbeitsplätzen in der Region verurteilen wir. Wir möchten anmerken, dass die Poststelle Rombach für die Bevölkerung der Gemeinde und Rombachtälis einen wichtigen Stellenwert hat und viele BürgerInnen mit denen wir im Austausch stehen bewusst Schalterangebote zum Erhalt der Arbeitsplätze und Dienstleistungen genutzt haben. Gleiches gilt für BewohnerInnen und QuartiervertreterInnen aus Aarau Nord, mit den wir diesbezüglich im Austausch stehen.

Wir danken dem Gemeinderat für die kritische Haltung die er ausgesprochen hat und seine Interventionen bei der Post AG in der Vergangenheit.

Derzeit läuft eine Anfrage beim Gemeinderat um in Erfahrung zu bringen welche Schritte er plant, und ob andere Akteure (wie vielerorts) Petitionen planen um die Poststelle/ den Service Public/ Arbeitsplätze in einer wachsenden Gemeinde mit mehr als 6000 Einwohnerinnen und der bereits erfolgten Schliessung der Poststelle im Dorf zu erhalten.
 
Eine Unterstützung unsererseits und durch weitere Akteure mit denen wir in Kontakt stehen ist vorstellbar.  Der Vorstand wird seine Strategien nach der Antwort des Gemeinderats in Vernetzung mit weiteren Akteuren planen. Auch wenn die Chancen nicht hoch sind, so gibt es durchaus Best Practice Beispiele die den Entscheid beeinflussen konnten.
 
 
 
In Kölliken und weiteren Gemeinden werden Petitionen gemacht siehe hier und
 
einzelne Vorstösse waren erfolgreich.
 

08.04.18: Ist das Kunst oder kann das weg? Historisch erste Aktivität eines Quartiervereins im Rombachtäli und der Gemeinde Küttigen- Rombach mit 30 Teilnehmerinnen und mehr als 200 kg Müll beendet.

Gestern fand mit der Quartier- und Bachputzete die historisch erste Aktivität eines Quartiervereins im Rombachtäli und der Gemeinde Küttigen- Rombach statt. 30 Teilnehmerinnen aus Mehr- Ein- und Reihenfamilienhäusern, Menschen aus unterschiedlichen Nationen sowie Jung und Alt wirkten mit. Wunderbar und Merci, dass Menschen aus benachbarten Gebieten der Gemeinde mitwirkten.

Das Ergebnis nach 2 h war beeindruckend und bedrückend zugleich: Im Bach und den Wäldern und Hecken wurden mehr als 200 Kilogramm Müll eingesammelt, der sich in knapp 60 Jahren Quartiergeschichte, Bau und Verdichtung angesammelt haben. So fanden sich insbesondere im Gebiet des Rombachs Skateboards, Fussbälle, 4 Autoreifen, Plastikflieger, Flaschen, Überreste von geschlachteten Tieren, Blumentöpfe, Staubsauger, Bügelbretter u.v.m. Eine komplette Müllsammlung in einem Loch oder ehemaliger Stolleneingang an der Wendeplatte konnte aus Sicherheitsgründen nicht geräumt werden. Der Gemeinderat und die Bauverwaltung wird gebeten diese (wenn nötig in Zusammenarbeit mit den angrenzenden Gemeinden) zu reinigen und zu verschliessen. Das Loch stellt neben ökologischen Kriterien insbesondere für Kinder ein Risiko dar.

Die Menge an Müll in einem nur 4.2 ha grossen Gebiet mit drei Waldrändern ist bedenklich. Der Rombach ist für viele Arten (u.a. kritisch bedrohte) die über die Wiesen, Hecken, kantonal bedeutsame Amphibienlaichplätze und die drei Waldränder hierher kommen, die wichtigste Lebensader und im Sommer wird der Wasserfluss noch geringer.

Die erste von vielen Quartieraktivitäten (Jahresplan Quartieraktivitäten 2018) die 2018 geplant sind zeigt auf, wie schön  ein gemeinsames Miteinander ist und was Bürgerinnen gemeinsam und integrativ umsetzen können. Sie zeigt zudem auf, dass der Fokus der 60 Jahre auf Bau, Leben und Verdichtung lag, nachhaltiger werden muss wenn die Lebensqualität, letzten Grünflächen, Biodiversität und mehrere bedrohten Arten im Rombachtäli für diese und nachkommende Generationen angesichts der bedenklichen Daten im Umweltbericht Schweiz bewahrt werden sollen. Wir danken allen Teilnehmerinnen und setzen uns gemeinsam weiterhin für eine nachhaltige Quartierentwicklung ein.

Das noch mehr möglich und nötig ist, haben wir u.a. im Weiterbildungskurs «Naturförderung in der Gemeinde, veranstaltet durch das Naturama und Department Bau, Verkehr und Umwelt,  für Gemeinderäte, Kommissionen und Verbände gelernt.   Wir haben Best Practice Projekte gesehen, gelernt wie gesetzlicher und freiwilliger Naturschutz gestaltet ist, wie Gemeinderäte in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung Biodiversitätsflächen fördern können, welche Finanzierungsmöglichkeiten, Instrumente; Gemeindelabel und Fördergelder  für Biotope es gibt. Zudem wurde klar, dass ein Natur – und Energiestadtlabel nicht das Gleiche sind und dies in Budgets entsprechend differenziert bedacht werden sollte. Spannend wie in Naturschutzprojekten aus 16000 CHF in Vereinbarungen zwischen Gemeinde und Vereinen, Hebelwirkungen Leistungen im Umfang von 52000 CHF zugunsten von Natur, Mensch und nachfolgenden Generationen werden, wenn innovativ, sachorientiert, holistisch, ergebnisoffen, nachhaltig und kooperativ gearbeitet wird.

07.04.2018: Quartier- und Bachputzete und Jahresplan 2018

Liebe Bewohnerinnen des Rombachtälis,

Beiliegend findet Ihr den kompletten Jahresplan 2018. Er basiert auf Euren Rückmeldungen bei der  Bevölkerungsumfrage. Vielen Dank für Eure Mitwirkung. Wir freuen uns auf den sozialen und interkulturellen Austausch, die Aktivitäten zum Natur- und Heimatschutz sowie viele neue Begegnungen und Erfahrungen mit Euch. Mit unserer Quartier- und Bachputzete am 07. April starten wir die erste gemeinsame Quartieraktivität im Rombachtäli.  

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Quartier und Bachputzete 07.04.18           Treffpunkt Quartier und Bachputzete 07.04.18

Jahresplan Quartieraktivitäten 2018Logo Termine 3

07.04.2018: Quartier- und Bachputzete und Ergebnisse Bevölkerungsumfrage 2018

Liebe Bewohnerinnen des Rombachtälis,

beiliegend findet Ihr die Informationen zu unserer Quartier- und Bachputzete am 07. April. Wir freuen uns auf Eure Mitarbeit. Im Bach finden sich derzeit Skateboards, Fussbälle, Zigaretten, Plastikflieger, Flaschen, Blumentöpfe, eine komplette Müllsammlung in einem Loch (oder ehemaliger Stolleneingang) u.v.m..

Der Rombach ist für viele Arten (u.a. kritisch bedrohte) die über die Wiesen, Hecken, kantonal bedeutsame Amphibienlaichplätze und die drei Waldränder hierher kommen, die wichtigste Lebensader und im Sommer wird der Wasserfluss noch geringer.

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Treffpunkt Quartier und Bachputzete 07.04.18

Quartier und Bachputzete 07.04.18           Treffpunkt Quartier und Bachputzete 07.04.18

Beiliegend findet Ihr zudem die Ergebnisse der Bevölkerungsumfrage – Quartierakti-vitäten 2018. Der komplette Jahresplan 2018 folgt in den nächsten Tagen. Vielen Dank für Eure Mitwirkung. Wir freuen uns auf den sozialen und interkulturellenAustausch, die Aktivitäten zum Natur- und Heimatschutz sowie viele neue Begegnungen und Erfahrungen mit Euch.  Ergebnisse Bevölkerungsumfrage QVRT 2018__vs.1.1_18_03_23

22.03.2018: Quartier Putzete am 07.04.18 und dringend notwendige Bachreinigung.

Liebe Bewohnerinnen des Rombachtälis,

um für die Arbeiten bei der Quartier Putzete am 07. April einen Eindruck zu gewinnen, wurde heute eine Besichtigung entlang des Rombachs vorgenommen. Im Bach finden sich derzeit Skateboards, Fussbälle, Zigaretten, Plastikflieger, Flaschen, Blumentöpfe, eine komplette Müllsammlung in einem Loch (oder ehemaliger Stolleneingang) u.v.m.. Der Rombach ist für viele Arten (u.a. kritisch bedrohte) die über die Wiesen, Hecken, kantonal bedeutsame Amphibienlaichplätze und die drei Waldränder hierher kommen, die wichtigste Lebensader und im Sommer wird der Wasserfluss noch geringer.

Lassen Sie uns gemeinsam am 07.04.18 mit der Quartier Putzete den Auftakt für einen bewussten und nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Werten des Rombachtälis machen. Informationen zur Quartier Putzete und der komplette Jahresplan 2018 folgen in den nächsten Tagen.

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15.03.2018: Umfassende Berichterstattung im Landanzeiger „Das Tal der ungeahnten Schätze“.

Wir danken dem Redaktionsteam des Landanzeigers für die umfassende Berichterstattung mit dem heutigen Artikel „Das Tal der ungeahnte Schätze“.

Wir bedauern, dass einzelne Vertreter der Gemeinde ungeachtet vielfältiger Informationen, Konzepte, Daten, Präsentationen und Analysen sowie tausenden Zugriffen auf unsere Website in den letzten Wochen in der unvollständigen Berichterstattung der letzten Tage, keinen Wert auf die Darstellung bedrohter Arten, unerforschter Stollen und die von unserem Verein fokussierte Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit in allen Dimensionen legen.

Das Werte der Natur und Heimat für nachkommende Generationen zu bewahren (bevor Änderungen geplant werden) ist eine Aufgabe aller Akteure. Eine differenzierte Berücksichtigung aller Nachhaltigkeitsdimensionen sowie des Natur- Heimatschutzes im Rombachtäli fand bislang unzureichend seitens der zuständigen Personen statt. Sie war u.a. massgeblich für die Sistierung des mangelhaften Entwicklungsrichtplans.

Wir setzen uns weiter dafür ein, dass eine vollständige Berichterstattung und eine praktische Auseinandersetzung mit dem natürliche und historische Erbe des Rombachtälis differenziert, vorausschauend und ergebnisoffen seitens der Organe der Gemeinde stattfindet.

Artikel_Landanzeiger_Das Tal der ungeahnten Schätze_18_03_15PDF: Artikel_Landanzeiger_Das Tal der ungeahnten Schätze_18_03_15

29.02.2018: Weiterbildungskurs „Naturförderung in der Gemeinde“

Zwei Vertreterinnen unseres Vereines besuchten gestern den vom Naturama und Department Bau, Verkehr und Umwelt für Gemeinderäte, Kommissionen und Verbände veranstalteten Weiterbildungskurs «Naturförderung in der Gemeinde».   Wir haben Best Practice Projekte gesehen, gelernt wie gesetzlicher und freiwilliger Naturschutz gestaltet ist, wie Gemeinderäte in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung Biodiversitätsflächen fördern können,  welche Finanzierungsmöglichkeiten, Instrumente; Gemeindelabel und Fördergelder  für Biotope es gibt u.v.m..

Spannend: wie in Naturschutzprojekten aus 16000 CHF in Vereinbarungen zwischen Gemeinde und Vereinen, Hebelwirkungen Leistungen im Umfang von 52000 CHF zugunsten von Natur und Mensch werden, wenn innovativ und kooperativ gearbeitet wird.

Interessant:  welche Möglichkeiten es auch gibt, auf das Fällen von Hochstammbäumen zu reagieren.

Toll: das Naturschutzprojekte meist nicht an der Finanzierung scheitern und das der Kanton Aargau in den letzten 10 Jahren circa 1000 Projekte mit 20 Millionen Franken gefördert hat und die Bevölkerung bei einer Umfrage was Aargauern an ihrem Kanton am besten gefällt, mit weitem Abstand Natur- und Landschaft als Standortfaktor Nummer 1 wählten.

Viele Grundlagen, Instrumente und Gesetze, die wir in unserer Bestandsaufnahme und Konzeptentwurf (siehe nächster Eintrag) beschreiben haben, kamen zur Sprache.

26.02.2018: Bestandsaufnahme und Konzeptentwurf Natur- und Heimatschutz, Biodiversität und nachhaltige Quartierentwicklung im Rombachtäli“:

Was haben mehrere kritisch bedrohte Arten wie der Feuersalamander, die Ringelnatter und die Gelbbauchunke, das geschichtliche Erbe von jahrhundertealten, langen und weitgehend unerforschten Erzbohnabbaustollen, der Küttiger Dachapfel, kartographierte Amphibienlaichplätze, Hochstammbäume, das Rombachgut im Besitz von Major Daniel Pfleger, neue Jobmöglichkeiten, eine hohe Verdichtung einer interkulturellen Bevölkerung in unmittelbarer Laufdistanz zur Kantonshauptstadt, nachhaltige Gemeindeentwicklung und engagierte Bevölkerung miteinander zu tun?

Sie alle sind ein realer Wert im Rombachtäli und/ oder Bestandteil dieser Bestandesaufnahme und des Entwurfs für ein Best Practice Konzept mit hohem und langfristigen Mehrwert für die Natur und alle Akteure.

Mit der beiliegenden Bestandsaufnahme und dem Konzeptentwurf wird eine Kooperation von Bürgerinnen, Naturschutzverbänden, dem Heimatschutz, der Gemeinde Küttigen / Rombach, des Quartiervereins Rombachtäli und des Kantons Aargau angestrebt.  Wir fokussieren ein kooperatives gesellschaftliches und behördliches Handeln in der praktischen Implementation existierender Gesetze, Leitfäden und Anregungen zum Natur- und Heimatschutzes und nachhaltiger Entwicklung.

Ein Best Practice Projekt mit Multiplikationscharakter und eine Win – Win Situation im einzigartigen Natur- und Naherholungsgebiet Rombachtäli können hierdurch geschaffen werden.

Anhand des Best Practice Projekts im Rombachtäli kann exemplarisch aufgezeigt werden, dass die bestehende hohe Verdichtung, Natur- und Heimatschutz, nachhaltige Gemeindeentwicklung und eine enge Zusammenarbeit von Bevölkerung und öffentlicher Hand miteinander funktionieren können.

Durch die im Konzept und der Zusammenfassung genannten kombinierten Alleinstellungsmerkmale, die in dieser Nähe zur Kantonshauptstadt ihresgleichen suchen, ist durchaus eine Begegnungsstätte mit Museumscharakter  (Stollen/ Historie des Erzbohnabbaus, Naturschutz/ Amphibienlaichplatz; Naherholungsort mit drei Wäldern und dem Rombach) denkbar.

Die in diesem Konzept vorliegenden Werte sind real und der Allgemeinheit dienend. Sie bieten einen höheren Mehrwert und Return of Investment in allen Nachhaltigkeitsdimensionen und für viele Menschen, als eindimensionale Vorhaben mit kurzfristigem und oftmals spekulativen Mehrwert und langfristigen Schäden/ Verlusten in den anderen Nachhaltigkeitsdimensionen. Nur durch eine Zusammenarbeit kann das Konzept vervollständigt und ein Mehrwert für Natur, Bevölkerung und nachkommende Generationen geschaffen werden.

Eine Begegnungsstätte Rombachtäli in der Naturschutz, Historie und Best Practice in nachhaltiger Gemeindeentwicklung vereint sind, mit derart vielen Merkmalen und in dieser Nähe zur Kantonshauptstadt und Verkehrsanbindungen wäre einzigartig und bietet neben dem vorgenannten Mehrwert ein Potential für nachhaltigen Tourismus und Bildung im Natur- und Heimatschutz.  Auf engstem Raum können der Schutz bedrohter Arten und Pflanzen sichtbar gemacht werden, eine Wanderung mit Informationstafeln und/ oder Teilfreilegungen von Stolleneingängen mit 800- jähriger Geschichte, wovon 468 Jahre gut dokumentiert sind, ein praktischer Ausflugs-/ Bildungsort für Schulen, ein Naherholungsort und ein Modellprojekt im Siedlungsraum für andere Gemeinden kombiniert werden. Es stellt sich weniger die Frage, ob dieses Erbe der Natur und unserer Vorfahren erhalten und gewürdigt werden sollten, sondern wann dies passieren wird.

Eine Machbarkeitsstudie, Fördergelder aus verschiedenen Programmen und zahlreiche Vernetzungen mit bestehenden Natur -/ Bildungs- und Ausflugsorten sind denkbar. Die wichtige Schnittstelle Rombachtäli zwischen den Gemeinden Aarau, Küttigen/ Rombach und Erlinsbach wird nachhaltig aufgewertet. Der nationale Aktionsplan des Bundesrats und Bundesamts für Umwelt „Strategie Biodiversität Schweiz“ vom 06.09.2017 steht strategisch und inhaltlich in mehreren Punkten in Kohärenz zu diesen Anliegen.

Lesen Sie mehr im Konzept, dem Anhang und dem zusammenfassenden Begleit-schrieben, das wir dem Gemeinderat, Naturschutzverbänden, dem Heimatschutz und Fachstellen zur Nachhaltigkeit zugeschickt haben:

Konzeptentwurf Natur- und Heimatschutz, Biodiversität und nachhaltige Quartierentwicklung im Rombachtäli _2018_vs.1.1_18_02_26_komprimiert

Zusammenfassung_2018_vs.1.1_18_02_25

Checkliste_Nachhaltigkeit_Aargau_Entwicklungsrichtplan RTvs.1.1_18_02_26

Weitere Informationen finden sich auch auf dieser Seite:Nachhaltige und situative Quartierentwicklung

24.02.2018: Auswertung Umfrage Quartieraktivitäten 2018 und Verdoppelung der Mitgliedschaften:

Liebe Mitbewohnerinnen.

Für die Teilnahme an der Bevölkerungsumfrage zu den Quartieraktivitäten 2018 danken wir herzlich.  Wir haben Sie heute im gut besuchten Mitgliedertreffen abgeschlossen. Der Vorstand wertet die Ergebnisse aus und wird in den kommenden Wochen einen Jahresplan zu den Aktivitäten veröffentlichen.

Am 07.04.18 von 09.00 -12.00 findet die bereits die erste Aktion dieses Jahr mit der Quartier Putzete statt. Informationen folgen.

Unsere Mitgliederzahlen haben sich in den ersten 6 Wochen nahezu verdoppelt. Vielen herzlichen Dank für das Vertrauen.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit für ein lebendiges, vernetztes, nachhaltiges und naturverbundenes Rombachtäli.

21.02.2018: Umfrageteilnahme Quartieraktivitäten 2018 verlängert und aktueller Stand Erhebung kritisch bedrohter Arten im Rombachtäli:

Liebe Mitbewohnerinnen. Für die bislang erfolgte Zusendung der Bilder von Arten im Rombachtäli danken wir Euch. Anbei der aktuelle Stand zur Erhebung der kritisch bedrohten Arten und ihr Status auf der roten Liste in Kürze (wir pflegen die Daten umfassend in eine Datenbank ein):

Aktueller Stand Erhebung Naturinventar_18_02_21

An der Bevölkerungsumfrage Quartieraktivitäten 2018 könnt ihr noch bis zum 24.02.18 teilnehmen. Den Coupon zur Umfrage haben wir Euch zugestellt. Es ist aber auch weiter unten auf dieser Seite bzw. hier zu finden: Umfrage

Am 24.02.18 findet unser nächstes Mitgliedertreffen statt – siehe Rubrik Termine (rechts).

13.02.2018: Aargauer Zeitung „Neuer Quartierverein im Rombachtäli – Wollen positive Seiten erhalten“

AZ 13.02.2017

09.02.2018: Aarauer Nachrichten – Quartierverein Rombachtäli gegründet

Bildschirmfoto 2018-02-08 um 12.18.11

mehr dazu im PDF: AN 09.02.2018 oder auf unserer Seite Medien: Medien

03.02.2018: Weitere kritisch bedrohte Art – Erhebung Naturinventar Rombachtäli

Liebe Mitbewohnerinnen. Für die bislang erfolgte Zusendung der Bilder von Arten im Rombachtäli danken wir Euch. Eine weitere kritisch bedrohte Art wurde dokumentiert (und weitere Male gemeldet), die Ringelnatter (Natrix Natrix).  Ihre ehemals ausgedehnten Lebensräume sind durch Melioration in den letzten Jahrhunderten auf Reste zusammengeschrumpft. Grössere Bestände sind heute selten. Die Zerstörung des Lebensraums findet weiterhin durch Landgewinnung, Strassen- und Siedlungsbau statt.

 

 

 

 

(Originalaufnahmen aus dem Rombachtäli)

Die Ringelnatter wird auf der aktuellen Roten Liste als stark gefährdet eingestuft. Populationen in Siedlungsgebieten sind besonders empfindlich auf bauliche Veränderungen und Eingriffe. Mehr dazu auf dieser Seite: Ökosystem

Macht mit beim Schutz unseres Ökosystems. Hier findet ihr unser Erhebungsinstrument Naturinventar Rombachtäli:1. Erhebung Naturinventar Rombachtälivs.1.2._18_01_14

02. Februar 2018: Bevölkerungsumfrage Rombachtäli – Quartieraktivitäten 2018 bis 15.02.2018

Liebe Mitbewohnerinnen.

Wie am 24.01.18 per Brief an alle Haushalte verteilt, möchten wir von Euch wissen welche Aktionen Ihr Euch für 2018 hier im Rombachtäli wünscht. Bis zum 15.02.18könnt Ihr uns mit beiliegenden Coupon, rückmelden was Ihr Euch wünscht. Wir freuen uns über Anregungen und nehmen sie in unserer Vereinsarbeit auf. Coupon bitte an Quartierverein Rombachtäli, im Rombachtäli 24, 5022 Rombach retournieren – gleich um die Ecke – oder eMail mit gewünschter Aktion an: rombachtaeli (at) gmail.com

Eine Mitgliedschaft ist für die Teilnahme an den Aktivitäten nicht notwendig. Wir setzen uns für ein lebendiges Quartier und ein friedliches Miteinander aller Quartierbewohnerinnen ein.

Dear Residents of Rombachtäli,

Get involved in our current survey on activities in our district 2018. Please mark which activities you would like to have in our  community and send it back till 15.02.18. We are happy to receive your feedback and will involve it in our work. Please return the coupon to Quartierverein Rombachtäli, in Rombachtäli 24, 5022 Rombach – just around the corner – or send a email to rombachtaeli (at) gmail.com  

Membership is not required to participate. We are committed to a lively neighborhood and a peaceful coexistence of all residents.

UmfrageAusdruck per PDF/ Print PDF: Umfrage

26. Januar 2018: Erhebungsinstrument Naturinventar Rombachtäli

Liebe Mitbewohnerinnen. Für die bislang erfolgte Zusendung der Bilder von Arten im Rombachtäli danken wir Euch. Derzeit besteht kein offizielles Naturinventar für das Rombachtäli. Die Anfrage zur Erhebung des IST Zustandes/ eines Naturinventars und unsere Begehren bzgl. Naur- und Heimatschutz wurden bei der Gemeinde gestellt. Wir können unsere Anliegen zugunsten der Natur und einer nachhaltigen Gemeindeentwicklung unterstützen und zugleich mehr Bewusstsein hierfür ausbilden, indem wir die Erfassung von Arten im Rombachtäli etwas strukturierter festhalten. Lasst uns gemeinsam feststellen was/ wer mit uns in diesem schützenwerten Tal lebt und wie wir diese jahrtausendealten Arten erhalten können, indem wir uns für unsere Umwelt, Nachkommen und Lebensqualität engagieren.

Bitte füllt unseren Erhebungsbogen  aus, wenn ihr bedrohte Amphibien (Lurche/ Molche),  Schlangen (z.b. die kritisch bedrohte Ringennatter), Fledermäuse, Seltene Vögel (z.b. der Eisvogel) beobachten konntet.

Wichtig:Ein Foto ist gut aber nicht Pflicht. Auch die Beobachtung toter Arten sollte erfasst werden. Die Beobachtung kann auch in der nahen Vergangenheit stattgefunden haben. Setzen wir uns gemeinsam für ein lebendiges, lebenswertes, soziales, ökologisches und realitätsnah wahrgenommenes Rombachtäli ein. Besonderen Schutz haben beispielweise folgende Arten, die ihr hier im Erhebungsinstrument findet: 1. Erhebung Naturinventar Rombachtälivs.1.2._18_01_14

Biodiversität und der Schutz der Natur sind bis in die Bundesverfassung hinein geregelt. Leider sind die Entwicklungen in der Schweiz nicht gut, wie der Bundesrat in seinem Bericht Umwelt Schweiz, 2015 festhält: Zustand: negativ 36 % der untersuchten Arten sind gefährdet, und 10 % sind potenziell gefährdet. Somit sind fast die Hälfte der einheimischen Arten mehr oder weniger akut vom Aussterben bedroht. Entwicklung: negativ.Nur wenige der untersuchten Gruppen konnten zu Vergleichszwecken ein zweites Mal überprüft werden. Die Ergebnisse für die untersuchten Gruppen zeigen jedoch, dass das Ziel, die Zahl der gefährdeten Arten um jährlich 1 % zu senken, klar verfehlt worden ist.“

20. Januar 2018: Präsentation unseres Argumentariums vor dem Gemeinderat 

In einer gemäss den Teilnehmerinnen spannenden, legitimierten und sehr guten Präsentation stellten der Quartierverein Rombachtäli, die IG Rombachtäli und die Eigentümerinnengemeinschaft Rombachtäli, den Vertreterinnen des Gemeinderates ihr umfassendes Argumentarium zum Entwicklungsrichtplan Rombachtäli vor.

Wie in der Präsentation und den Verlangen dargelegt – sollten bei Bauvorhaben  alle Nachhaltigkeitsdimensionen umfassend berücksichtigt werden, um die geplanten Veränderungen in unserem lebenswerten Tal, auf einem validen Fundament zu begründen.
Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Quartier hinsichtlich Ökologie, Sozialem, kritisch bedrohten Arten und mit einer bestehenden Überverdichtung auf engstem Raum uvm. zahlreiche Alleinstellungsmerkmale aufweist.
Wir freuen uns auf eine konstruktive, offene, bürgernahe und lösungsorientierte Zusammenarbeit im vollumfänglichen Re- assessment des ERP.

Lesen Sie mehr in unserem Argumentarium, dass einen Ist – Zustand beschreibt. Es beruht auf Analysen bis dahin verfügbarer Dokumente, aktuellen Fakten des BFS zum Leerwohnungsstand, Meinungen vieler Menschen, zeitintensiven Erhebungen vor Ort, mehreren Gesprächen mit Naturschutzverbänden und Anwälten sowie mehrmonatiger Ehrenamtsarbeit für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung:

Quartierverein und IG Rombachtaeli_Argumentation_Treffen mit dem GR zum Entwicklungsrichtplan_vs.1.2_18_01_20

13. Januar 2018:  Der „Quartierverein Rombachtäli“ wird als erster Quartierverein der Gemeinde Küttigen – Rombach gegründet.

Historisches und Moderne

Quartiervereine gibt es seit dem späten 19. Jahrhundert. Sie engagieren sich heute in der Quartiersentwicklung, aber auch um den Einbezug der Bürger und den Austausch von Planungen mit der Gemeinde sicherzustellen.

Aufgrund der Erschliessung vieler neuer Siedlungsflächen, die sich nicht immer auf ein öffentliches Interesse und einen Mangel an Wohnraum abstützen, erlebt die Schweiz derzeit eine weitere Gründungswelle von Quartiervereinen.

Viele modern ausgerichtete Gemeinden setzen auf eine kooperative Entwicklung und Mitwirkungsverfahren, indem sie Quartiervereine aktiv einbeziehen und Vereinbarungen zur Zusammenarbeit mit ihnen treffen. In Winterthur gibt es beispielsweise  53 Quartiervereine. In Basel ist sogar im § 55 der Kantonsverfassung festgelegt, dass die Quartierbevölkerung in den Meinungs- und Entscheidungsprozess der Behörden in Belangen, die sie besonders betreffen, einbezogen werden soll.  In Städten wie Zürich und Baden wurden Vereinbarungen zwischen Quartiervereinen und Gemeinden getroffen und unterzeichnet. An mehreren Orten gibt es Quartierkonferenzen und Kontaktstellen. In Bern werden die Quartiervereine „Leist“ genannt.

Wussten Sie schon? 

Die 292 Menschen im  Rombachtäli leben eng beieinander und haben 26% weniger Fläche pro Einwohner zur Verfügung als Menschen der Gemeinde Küttigen – Rombach im Durchschnitt. Anders formuliert pro Hektar leben hier bereits 69.52 Einwohnerinnen – seit Jahrzehnten – so wie es der kantonale Richtplan als Mindestdichte in Kernstädten und urbanen Entwicklungsräumen bis zum Jahr 2040 erst fordert (Gemeinde Küttigen – Rombach im Durchschnitt 42 Einwohnerinnen pro ha). Population und Verdichtung_vs.1.1_18_01_29

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Es ist unverhältnismässig, unökologisch, nicht objektiv und nicht gerecht in dies weiter zu verdichten und das funktionierende Lebens-  Ökosystem Rombachtäli zu beeinträchtigen.

„Die Leerwohnungsziffer ist im achten Jahr in Folge angestiegen. In den letzten Jahren hat sich das Wachstum zunehmend beschleunigt.“ (Bundesamt für Statistik, 2017). Im Kantonsvergleich verzeichnete der Kanton Solothurn (2,89%) die schweizweit höchste Leerwohnungsziffer, gefolgt von den Kantonen Appenzell Innerrhoden (2,36%) und Aargau (2,34%) – Tendenz steigend.

Höhere Leerstände gibt es in allen Wohnungskategorien und bei Häusern. Parallel reduziert sich die Zuwanderung signifikant.

Im Kanton Aargau ist der Stand der Leerwohnungen (auf dem höchsten Stand seit 1975! In den Nachbargemeinden Aarau und Buchs ist sie am höchsten.  Kantonal und regional existiert genug Raum für Menschen auf Wohnungssuche ohne das eine weitere Zerstörung von Lebensgrundlagen notwendig ist.

15.Oktober 2017: Start Erhebung kritisch bedrohter Arten für das Naturinventar Rombachtäli

Die Begehung unseres Tals mit Vertreterinnen aus Naturschutzverbänden haben stattgefunden. Bitte füllt unseren Erhebungsbogen  aus, wenn ihr bedrohte Amphibien (Lurche/ Molche),  Schlangen (z.b. die kritisch bedrohte Ringennatter), Fledermäuse, Seltene Vögel (z.b. der Eisvogel) beobachten konntet.

Wichtig: Ein Foto ist gut aber nicht Pflicht. Auch die Beobachtung toter Arten sollte erfasst werden. Die Beobachtung kann auch in der nahen Vergangenheit stattgefunden haben. Setzen wir uns gemeinsam für ein lebendiges, lebenswertes, soziales, ökologisches und realitätsnah wahrgenommenes Rombachtäli ein. Besonderen Schutz haben beispielweise folgende Arten, die ihr hier im Erhebungsinstrument findet: 1. Erhebung Naturinventar Rombachtälivs.1.2._18_01_14

Hier ein Bild der besonders verletzlichen Art Feuersalamander (Salamander Salamandra), die im Rombachtäli sehr häufig gesichtet wird:

 

 

 

 

(Originalaufnahmen aus dem Rombachtäli)

Der Feuersalamander (der die Farben Küttigen- Rombachs trägt) wird auf der aktuellen Roten Liste als gefährdet eingestuft. Populationen in Siedlungsgebieten sind besonders empfindlich auf bauliche Veränderungen und Eingriffe. Mehr dazu auf dieser Seite: Ökosystem

15. September 2017: Zwei Begehren zum Natur- und Heimatschutz

Zwei weitere Begehren werden an den Gemeinderat gerichtet:

1. Begehren um eine Stellungnahme zum erhobenen Ist-Zustand im Rahmen des Entwicklungsrichtplans Rombachtäli bezüglich der Einhaltung und differenzierten Berücksichtigung des Natur- und Heimatschutzes.

2. Begehren um Stellungnahme zur fundierten Erhebung und Berücksichtigung der bedrohten Arten im Rombachtäli im Rahmen des Entwicklungsrichtplans Rombachtäli.

Die IG-Rombachtäli ist mit Verbänden in dieser lebensnotwendigen und nachfolgende Generationen betreffenden Thematik in Kontakt.

8. September 2017: 

Drei Begehren werden an den Gemeinderat wegen des Entwicklungsrichtplan’s und dessen inakzeptablen Inhalten und Verfahren übergeben:

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